Die Botschaft war unmissverständlich: Alle Leistungsgruppen in den Krankenhäusern in Dinkelsbühl und Rothenburg müssen erhalten bleiben. Dies forderten Redner bei einer Kundgebung auf dem Weinmarkt am Sonntag in Dinkelsbühl.
Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zu der vom Förderverein des Krankenhauses Dinkelsbühl organisierten Demo gekommen. Vorsitzende Petra Ziegler richtete dabei den Blick auf den kommenden Mittwoch, 14. Mai. Dann soll im Verwaltungsrat entschieden werden, welche Leistungsgruppen an den Krankenhäusern erhalten werden sollen.
Michaela Ebner, die Vorsitzende des Fördervereins Mediroth aus Rothenburg sagte: „Wir brauchen in Rothenburg und Dinkelsbühl eine verlässliche Gesundheitsversorgung in der Region.“ Dies sei ein Kampf ums Menschliche, um Sicherheit und um Würde.
Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer unterstrich die Forderung nach dem Erhalt aller Leistungsgruppen an beiden Krankenhäusern. Und Hammer forderte: „Wir müssen durchhalten bis zum Ende.“
Der Feuchtwanger Arzt Dr. Wolfgang Langer empfahl, die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen deutlich zu reduzieren. Dadurch wäre enormes Einsparpotenzial gegeben. Jan Overmanns, Hausarzt und Notarzt in Rothenburg, betonte, dass man für ganz Westmittelfranken kämpfe.
Schließlich ließen die Anwesenden auf dem Weinmarkt 399 Luftballons als hoffnungsvolles Zeichen gen Himmel steigen.