Knusprig und herzhaft: Was Kochbananen besonders macht | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.07.2026 10:12

Knusprig und herzhaft: Was Kochbananen besonders macht

Vielseitige Zutat: Kochbananen sind ein Grundnahrungsmittel in tropischen Regionen und werden ähnlich wie Kartoffeln zubereitet. (Foto: Fabian Sommer/dpa/dpa-tmn)
Vielseitige Zutat: Kochbananen sind ein Grundnahrungsmittel in tropischen Regionen und werden ähnlich wie Kartoffeln zubereitet. (Foto: Fabian Sommer/dpa/dpa-tmn)
Vielseitige Zutat: Kochbananen sind ein Grundnahrungsmittel in tropischen Regionen und werden ähnlich wie Kartoffeln zubereitet. (Foto: Fabian Sommer/dpa/dpa-tmn)

Länglich, leicht gebogen, die Schale meist etwas grüner, aber oft mit braunen bis schwarzen Flecken: Die Kochbanane, auch Gemüse- oder Mehlbanane genannt, ist größer und kantiger als die weit verbreitete gelbe Obstbanane. Doch was kann man aus ihr alles machen?

In vielen tropischen und subtropischen Regionen Latein- und Südamerikas, Afrikas und Asiens gehören Kochbananen zu den Grundnahrungsmitteln und werden ähnlich wie Kartoffeln zubereitet, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern (VZB). Im Gegensatz zur süßen Obstbanane sind grüne Kochbananen eher säuerlich und herb - weshalb man sie überwiegend gegart isst. 

Weniger süß, perfekt für Currys und Eintöpfe

„Während sie reifen, wird ein Teil der Stärke zu Zucker umgewandelt. Dadurch schmecken sie zwar etwas süßer, bleiben aber deutlich weniger süß als Bananen“, sagt Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin bei der VZB. Reife Kochbananen werden meist gedämpft, gebraten, gebacken oder frittiert. 

So passen sie etwa gut zu karibischen und afrikanischen Currys und Eintöpfen. Aus getrockneten grünen Kochbananen lässt sich zudem Mehl herstellen. Dieses eignet sich etwa als glutenfreier Ersatz für Menschen mit Zöliakie.

Die Ernährungsexpertin erinnert aber auch daran, dass die Früchte einen langen Transportweg hinter sich haben. Deshalb ist ihre Klimabilanz schlechter als etwa die von heimischen Kartoffeln. Wie andere exotische Früchte sollte man sie deshalb bewusst genießen und auf ihre Herkunft achten, so Holthausen.

© dpa-infocom, dpa:260709-930-357529/1


Von dpa
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