Gefühlt gerade erst gekauft und schon zeigt das Brot erste fiese weißlich-blaugrüne oder watteartige Schimmel-Flecken? Das passiert bei sommerlichen Temperaturen schneller als im Rest des Jahres. Schuld sind Hitze und höhere Luftfeuchtigkeit. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) rät daher zu kleineren Broten beziehungsweise Mengen, die man bei (hoch-)sommerlichen Temperaturen kaufen sollte.
Doch auch die können zum Schimmel-Magneten werden. Die Ernährungsexperten haben Tipps, wie man Schimmel oder Austrocknung verbeugen kann:
Sind auf dem Brot bereits weiße, bläuliche oder grünliche Flecken zu sehen? Dann ist klar, dass sich Schimmelpilze entwickelt haben. Besonders verpacktes Schnittbrot ist dafür anfällig. Das BZfE erklärt den Grund: Bereits beim Schneiden gelangen Schimmelsporen aus der Umgebung leichter auf die Krume, also das Brotinnere. Die luftdichte Verpackung begünstigt dann bei feuchter Wärme das Wachstum.
Warum sollte man auf keinen Fall verschimmelte Stellen einfach abschneiden und das Brot dennoch essen? Weil Schimmelpilze und die von ihnen gebildeten Giftstoffe sich unsichtbar im Inneren des Brotes verbreiten können. Deshalb muss der ganze Laib entsorgt werden, so das BZfE.
Ist das Brot lediglich trocken und hart geworden, muss es nicht in den Müll. Seeher empfiehlt, daraus Paniermehl, Croûtons oder Brotchips zu machen. Es eigne sich zudem für Brotsuppe, Brotsalat oder Brotauflauf. „Einzelne Scheiben schmecken aber auch als Bruschetta oder mit Gemüse und Käse überbacken aus dem Ofen“, lautet Seehers Tipp.
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