Die Sternsingeraktion des Kindermissionswerkes findet – allen modernen Trends zum Trotz – weiterhin großen Zuspruch. Aus den einzelnen Pfarrämtern im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim waren durchweg nur zufriedene Stimmen zu hören.
Ausschlaggebend dafür ist nicht allein die Höhe der gesammelten Spenden, die zum Beispiel in Neustadt schon jetzt höher liegt als im Vorjahr. Die dortige Gemeindereferentin Jutta Friedel betonte: „Wenn es den Kindern gefallen hat und sie im nächsten Jahr wieder dabei sind, ist das größte Ziel schon erreicht.“
In diesem Jahr steht diese Geldsammlung unter dem Stern „Erhebt Eure Stimmen – Sternsingen für Kinderrechte“. Unterstützt werden sollen mit diesen Geldern vornehmlich Kinderbildungsprojekte in der Region Turkana in Kenia und in Kolumbien.
Unterwegs waren die Kinder in Scheinfeld zum Beispiel mit dem Aussende-Segen von Bruder Dr. Polykarp Götz vom Franziskanerkonvent Schwarzenberg. Mit der Kreide werden die Hauseingänge mit dem Zeichen „20*C*M*B*25“ gezeichnet. Dies soll sowohl Unheil fernhalten wie auch Segen bringen für alle, die dort leben und wohnen. Seit Corona kommen in Scheinfeld, wie in vielen anderen Gemeinden auch, die Kinder nur noch auf Anmeldung. 150 Familien wurden so besucht.
Da die Sternsingerschar nicht alle Haushalte in Scheinfeld und den Ortsteilen erreichen kann, gab und gibt es weiterhin die „Sternsinger to go“ im hinteren Bereich der Kirche: ein Säckchen mit einem Stück Kreide, einem Weihrauchkegel und Aufklebern mit Segenssprüchen. Daneben steht eine Spendenbüchse, deren Inhalt auch der Sternsinger-Aktion zugute kommt.
In Burgbernheim waren die „Heiligen Drei Könige“ der katholischen Kirchengemeinde St. Martin mit dem Pfarrbus unterwegs. Die farbenfroh gewandeten Sternsinger waren nach einem festen „Fahrplan“ an zentralen Orten anzutreffen. Dort konnte der Segen in Form eines Aufklebers oder eines Kreidestückchens gegen eine Spende mit nach Hause genommen werden.
Besucht wurden auch Einrichtungen und Stadtoberhäupter. In Uffenheim freuten sich so wie Pfarrer Florian Sassik auch die Bewohner und Bewohnerinnen der Pflegeheime über den königlichen Besuch. Auch bei der Feuerwehr und beim Sportverein schauten sie vorbei.
In Bad Windsheim besuchten die Sternsinger die Seniorenheime und das Krankenhaus, in Burgbernheim das Seniorenheim „Lichtblick“. Auch der Bad Windsheimer Bürgermeister Jürgen Heckel wurde von ihnen in seinem Amtszimmer im Rathaus besucht. Für 2025 hofft er darauf, wie es in einer Pressemitteilung heißt, dass „verstärkt gemeinsam zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger gearbeitet und die Parteipolitik nach hinten gestellt wird“.
Aus vielen Pfarrämtern wurden schon vorläufige Spendensumme genannt – erfahrungsgemäß tröpfeln später immer noch einige Überweisungen ein.