Erstes Podium im Lamborghini auf der Road America für Mario Farnbacher aus Ansbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 04.08.2025 14:26

Erstes Podium im Lamborghini auf der Road America für Mario Farnbacher aus Ansbach

Erstmals auf dem Podium: Misha Goikhberg und Mario Farnbacher (von links). (Foto: Michael L. Levitt)
Erstmals auf dem Podium: Misha Goikhberg und Mario Farnbacher (von links). (Foto: Michael L. Levitt)
Erstmals auf dem Podium: Misha Goikhberg und Mario Farnbacher (von links). (Foto: Michael L. Levitt)

Mario Farnbacher hat im Lamborghini seines Teams Forte Racing seine erste Podiumsplatzierung eingefahren. Beim ereignisreichen Rennen der IMSA Sportscar Championship auf der Road America in Elkhart Lake war dazu die richtige Boxenstopp-Strategie nötig.

Auf der Rennstrecke im US-Bundesstaat Wisconsin fuhr Farnbachers Teamkollege Misha Goikhberg Startplatz 8 unter den 13 Autos der GTD-Klasse heraus. Ähnlich wie schon beim vorherigen Rennen am Canadian Tire Motorsport Park – als der Ansbacher auf Rang 2 liegend nach einem Unfall zurückfiel – würde beim 8. Lauf der IMSA-Serie entscheidend sein, zum richtigen Zeitpunkt vor allem den letzten Boxenstopp zu absolvieren.

Mario Farnbacher fährt zum Boxenstopp unter grüner Flagge

In der ersten Phase des 160-minütigen Rennens arbeitete sich Goikhberg im Lamborghini Huracán GT3 EVO2 leicht nach vorne. Nach etwas mehr als einer Stunde – während der dritten Gelbphase nach einem Unfall – übernahm Farnbacher das Steuer und hielt die Position.

Es folgte eine vierte Gelbphase. Forte Racing entschied sich nun, nicht die Box anzusteuern und absolvierte stattdessen einen regulären Boxenstopp mit etwas weniger als einer Stunde Restzeit unter grüner Flagge. Das war genau die richtige Entscheidung, denn kaum zwei Minuten später krachte es erneut und es gab die fünfte Gelbphase.

Ferrari quetscht sich an den Konkurrenten vorbei

Während die Konkurrenten nun in die Box fuhren, war Farnbacher schon mit genug Sprit ausgerüstet, um es bis ins Ziel zu schaffen. So wurde er auf Position 2 nach vorne gespült. Als das Rennen wieder aufgenommen wurde, musste sich der Ansbacher gegen zwei Ferraris verteidigen, vor ihm lag eine Corvette.

Als noch etwa 22 Minuten zu fahren waren, nutzte ein an diesem Tag sehr aggressiver Kenton Koch im Triarsi-Ferrari eine Überrundungsaktion eines GTP-Prototypen, um sich an Farnbacher vorbeizuquetschen. Das gleiche Manöver gelang ihm auch noch einmal in der vorletzten Runde im Duell mit dem bis dato Führenden Alec Udell, dessen Corvette dabei sogar beschädigt wurde.

Das führte dazu, dass Udell weiter zurückfiel und Farnbacher nach vorne auf Platz 2 rückte. Diese Position brachte er über die Ziellinie und feierte seinen ersten schönen Erfolg auf dem Podium mit Misha Goikhberg, inklusive Sektdusche.

Team von Maximilian Götz zog sich zurück

Randnotiz: Kenton Koch wiederum gelang gleich bei seinem ersten Rennen für Ferrari der erste Klassensieg. Der Amerikaner war zuvor im Mercedes-AMG von Korthoff Competition Motors unterwegs und dort Teamkollege von Maximilian Götz aus Uffenheim. Koch verließ das Team aber Mitte Juli und Korthoff zog sich dann sogar kurz vor dem Rennen in Elkhart Lake komplett zurück. AMG-Werksfahrer Götz dürfte damit wohl kein IMSA-Rennen mehr in dieser Saison bestreiten.

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