Unfall kostet den Ansbacher Rennfahrer Mario Farnbacher den möglichen Sieg | FLZ.de

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Veröffentlicht am 15.07.2025 18:06

Unfall kostet den Ansbacher Rennfahrer Mario Farnbacher den möglichen Sieg

Mit etwas mehr Glück hätte Mario Farnbacher in Kanada den ersten Sieg im Forte-Lamborghini einfahren können. (Foto: Brandon Badraoui)
Mit etwas mehr Glück hätte Mario Farnbacher in Kanada den ersten Sieg im Forte-Lamborghini einfahren können. (Foto: Brandon Badraoui)
Mit etwas mehr Glück hätte Mario Farnbacher in Kanada den ersten Sieg im Forte-Lamborghini einfahren können. (Foto: Brandon Badraoui)

Im Training und in der Qualifikation hatte es nicht gut ausgesehen. Im Rennen konnte Mario Farnbacher beim 7. Lauf der IMSA Sportscar Championship dank einer guten Strategie ganz vorne mitfahren. Dann aber hatte er Pech.

In der Vorbereitung auf das 2:40 Stunden lange Rennen im Canadian Tire Motorsport Park in der kanadischen Provinz Ontario fuhren Farnbacher und sein Teamkollege Misha Goikhberg stets im hinteren Drittel der 13 gemeldeten Wagen der GTD-Klasse. Insgesamt waren 34 Autos auf drei Klassen verteilt. Goikhberg musste im Lamborghini von Forte Racing letztlich von Startplatz 10 loslegen.

Mario Farnbacher macht beim Boxenstopp viel Zeit gut

Nach 46 Rennminuten übernahm Farnbacher das Steuer und sollte bis zum Schluss durchfahren. Die Pace des Lamborghini war im Vergleich zur Konkurrenz nicht besser als im Training und der Quali, doch in der Box machte der Ansbacher vor allem beim letzten Stopp jede Menge Zeit gut. Mit Beginn des letzten Stints eine gute Stunde vor Schluss lag er plötzlich auf Platz 2.

Mit großem Abstand fuhren vor ihm nur die Markenkollegen von Wayne Taylor Racing, die nach einem Dreher in der ersten Rennrunde aber eine andere, risikoreiche Strategie gewählt hatten. Der am Steuer sitzende Trent Hindman hatte zu wenig Sprit an Bord, um unter Renntempo bis ins Ziel zu kommen. Er brauchte eine Full-Course-Yellow-Phase, um bei langsamem Tempo Sprit zu sparen.

Auto der LMP2-Klasse sorgt beim Überholen für Kollision

So war Farnbacher, der direkt hinter im fahrende Konkurrenten gut in Schach hielt, der Führende in spe. Bis, ja bis 32 Minuten vor Schluss von hinten ein Auto der schnelleren LMP2-Klasse zum Überholen ansetzte und den Forte-Lamborghini vorne links berührte. Farnbachers Auto rauschte dadurch in einer Rechtskurve geradeaus in die Reifenstapel. Der mögliche Klassensieg war futsch.

Die Strategie von Wayne Taylor Racing sollte tatsächlich aufgehen, da nach einem weiteren Unfall das Rennen sogar unter Gelb endete. Lamborghini siegte, doch Farnbacher fuhr als Letzter mit drei Runden Rückstand ins Ziel.

„Das ist superenttäuschend, weil es starkes Ergebnis für das Team gewesen wäre. Manche Dinge kann man nicht kontrollieren im Motorsport. Aber wir konnten uns nach vorne kämpfen, obwohl wir nicht die Pace unserer Rivalen hatten. Wir können positive Dinge mitnehmen von diesem Wochenende“, so Farnbacher in einer Pressemitteilung.

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