Ein Herz für die Landesgartenschau | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.05.2024 16:27

Ein Herz für die Landesgartenschau

Sind zufrieden mit dem Ergebnis (von links): Jürgen Boier, Claudia Lenz, Robert Sitzmann, Jennifer Münch, Neele Höreth, Jürgen Heckel und Birgit Grübler. (Foto: Anna Franck)
Sind zufrieden mit dem Ergebnis (von links): Jürgen Boier, Claudia Lenz, Robert Sitzmann, Jennifer Münch, Neele Höreth, Jürgen Heckel und Birgit Grübler. (Foto: Anna Franck)
Sind zufrieden mit dem Ergebnis (von links): Jürgen Boier, Claudia Lenz, Robert Sitzmann, Jennifer Münch, Neele Höreth, Jürgen Heckel und Birgit Grübler. (Foto: Anna Franck)

Die Landesgartenschau, die im Jahr 2027 in Bad Windsheim ausgerichtet wird, gilt als große Chance für die Stadt. Nun wurden das Logo und der Claim, also das Motto der Veranstaltung, präsentiert. „Hashtag heilsam“ – „#heilsam“ – so lautet der Slogan. Er soll unter anderem den Faktor Gesundheit in den Fokus rücken.

Neele Höreth und Philine Lommel von der beauftragten Werbeagentur „Brandort“ aus Zell am Main stellten beides vor. Zu dem Termin waren neben Bürgermeister Jürgen Heckel auch der Geschäftsleitende Beamte Jürgen Boier, die Geschäftsleiterin der Kur-, Kongress- und Touristik-GmbH Birgit Grübler, die Geschäftsführer der Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 GmbH Jennifer Münch und Robert Sitzmann sowie Claudia Lenz von der Bayerischen Landesgartenschau GmbH, die für die Ausstellungsgestaltung und die Ausstellungskonzeption verantwortlich ist, gekommen.

Gedanken und Ideen in Workshop gesammelt

Bei einem Workshop mit den Verantwortlichen wurden viele Fragen gestellt. Wer ist Bad Windsheim? Wer ist die Landesgartenschau? Und was macht sie so besonders? Gedanken und Ideen wurden gesammelt, erklärte Jennifer Münch. Am Ende wurde priorisiert. „Wir waren ein sehr gutes Team“, so Jürgen Heckel. An dem vorgeschlagenen Logo der Agentur, mit dem sie bei der Präsentation überzeugte, wurde in der Zwischenzeit „intensiv gefeilt“. Anfängliche Missverständnisse in den Vorstellungen wurden aus dem Weg geräumt. „Das ist sehr gut geglückt.“ Vergangene Woche hatte der Aufsichtsrat dann das finale Logo bekommen. Die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus, so Münch und Heckel.

Ein Herz bildet den Mittelpunkt der Schau

Aufgefallen ist bei dem Workshop schnell das grün-blaue Herz, das den Mittelpunkt der Schau bildet, erklärte Neele Höreth. Dort bilde sich der „Puls“ der Stadt und des Events. Das Herz sei lebendig, richtungsweisend und ein verbindendes Element, das komprimiert Emotionen und Informationen vermittelt. Diese Verbundenheit stehe auch für gute Partnerschaften, spannende Erlebnisse, neue Perspektiven, Gesundheit und die Verbindung der Stadt mit den Besuchern.

Das Logo beschrieb Höreth als offen, plakativ, leicht verwendbar, ausgestattet mit Wiedererkennungswert und persönlich. Es leitet sich aus dem grün-blauen Herz ab, verbinde Natur, Mensch und Gesundheit. Das Dunkel- und Hellblau steht für Sole, Wasser und Entspannung. Im Kontrast dazu wirkt die Farbe Magenta energetisch und soll Lust auf die Schau machen.

Bad Windsheim ist bekannt für heilende Thermalquellen

Das Motto „#heilsam“ spielt auf Bad Windsheims lange Tradition als Kurort an. Die Stadt ist schließlich bekannt für heilende Thermalquellen und Wellnessangebote. „Es ist modern. Ein kleines Wort mit sehr viel Power“, meinte Neele Höreth. Mit dem Claim gebe man ein zentrales Versprechen an alle Menschen und schaffe Orientierung.

Die Linie im Logo stehe für den Puls und war am Anfang noch eine Blume, erzählte Robert Sitzmann. „Das war uns zu wenig. Mit dem Symbol sind wir jetzt abstrakter.“ Man will zeigen, dass die Landesgartenschau in Bad Windsheim mehr als nur Pflanzen und Garten ist – das schon durchaus auch, aber eben nicht nur, so Höreth. Positiv bewertete Heckel, dass jeder etwas anderes hineininterpretieren kann. „Es ist offen für Fantasien.“

Farben sollen im Freien gut wirken

Die Farben und Formsprache lassen sich zudem gut ins Gelände transferieren, so Claudia Lenz – beispielsweise bei Beklebungen oder Beschilderungen. „Dass die Farben im Freien gut wirken können, war uns sehr wichtig.“ Auf das Ergebnis lasse sich gut aufbauen, meinte Heckel. Logo und Claim sollen nun auf sämtlichen Publikationen, aber auch auf Briefpapier kommen. Vereine, die es verwenden wollen, dürfen sich bei Heckel melden. „Das wird uns jetzt begleiten, in vielerlei Hinsicht.“


Anna Franck
Anna Franck
Redakteurin in Bad Windsheim
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