75-Jährige lädt zum fränkisch-amerikanischen Familientreffen nach Ansbach | FLZ.de

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Veröffentlicht am 03.04.2026 18:05

75-Jährige lädt zum fränkisch-amerikanischen Familientreffen nach Ansbach

Shirley Margit MacNabb (Mitte) ist vor über 50 Jahren in die USA ausgewandert. Nun war sie mit ihrer Familie in ihrer ehemaligen Heimatstadt unterwegs.  (Foto: Lara Hausleitner)
Shirley Margit MacNabb (Mitte) ist vor über 50 Jahren in die USA ausgewandert. Nun war sie mit ihrer Familie in ihrer ehemaligen Heimatstadt unterwegs. (Foto: Lara Hausleitner)
Shirley Margit MacNabb (Mitte) ist vor über 50 Jahren in die USA ausgewandert. Nun war sie mit ihrer Familie in ihrer ehemaligen Heimatstadt unterwegs. (Foto: Lara Hausleitner)

Vor über einem halben Jahrhundert ist die Ansbacherin Shirley Margit MacNabb in die USA ausgewandert. Dort lebt sie nun in einer beschaulichen Kleinstadt im Bundesstaat Maryland an der Ostküste, wo das Wetter meist besser ist als an der Rezat. Dennoch stattet die 75-Jährige ihrer alten Heimat immer wieder gern einen Besuch ab.

Diesmal war nicht nur Ehemann Edward MacNabb mit nach Ansbach gekommen. Vielmehr waren auch vier der sechs erwachsenen Kinder, deren Partnerinnen und Partner sowie drei Enkel mit von der Partie. Es gab also ein richtig großes fränkisch-amerikanisches Familientreffen – mit guten Gesprächen und leckerem deutschem Essen. Shirley MacNabbs Angehörige lieben Bratwürste, Schäufele und Schnitzel.

Kinder, Enkel und Co. flogen nach Franken

Angereist waren Kinder, Enkel und Co. aus ihren verschiedenen Wohnorten in den USA: Tochter Vanessa und Enkel Cameron sind in Maryland zu Hause, Tochter Megan im fernen Portland im nordwestlichen Bundesstaat Oregon, Sohn John in Washington, D.C. und Sohn James und die Enkelinnen Penelope und Lucia in Tuscon im heißen US-Staat Arizona.

Natürlich standen – neben den Gasthausbesuchen in Ansbach – Sightseeing-Touren auf dem Programm: in Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Frankfurt und München. Die Kinder hatten außerdem Spaß im Aquella.

„Wir waren auch im Gustav-Weisskopf-Museum in Leutershausen”, erzählt Shirley MacNabb. „Das war sehr interessant, vor allem auch, weil wir zwei Jahre bei dem Wright-Brothers-Denkmal in North Carolina gewohnt haben.” Seit langem ist umstritten, ob den Gebrüdern Wright oder Gustav Weißkopf aus Leutershausen der ersten Motorflug der Geschichte gelang.


Lara Hausleitner
Lara Hausleitner
Redakteurin für Lokales und Kultur - und Reisende aus Leidenschaft.

"I have never written a word that did not come from my heart. I never shall."
Nellie Bly
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