Warmes und trockenes Wetter im Sommer führt häufig dazu, dass Stauden vermehrt von Echtem Mehltau befallen werden. Darauf weist der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hin.
Wer einen Befall bemerkt, sollte befallene Blätter möglichst früh entfernen oder erkrankte Triebe bis zum gesunden Pflanzengewebe zurückschneiden. Reicht das nicht aus, können geeignete Pflanzenschutzmittel aus dem Fachhandel helfen. Wichtig ist, möglichst früh mit der Behandlung zu starten und die Anwendung regelmäßig zu wiederholen.
Laut Naturschutzbund Deutschland (Nabu) können aber auch einige Marienkäferarten dabei helfen, Echten Mehltau auf natürliche Weise einzudämmen. So ernährt sich etwa der Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer von dem Pilzbelag auf befallenen Blättern. In einem vielfältigen Garten fühlen sich solche Nützlinge besonders wohl.
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