Richtig pflanzen: So wird der Garten zum Vogelparadies | FLZ.de

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Veröffentlicht am 05.06.2026 00:07

Richtig pflanzen: So wird der Garten zum Vogelparadies

Mit den richtigen Pflanzen wird der Garten zum beliebten Treffpunkt für viele Vogelarten. (Foto: Patrick Pleul/dpa/dpa-tmn)
Mit den richtigen Pflanzen wird der Garten zum beliebten Treffpunkt für viele Vogelarten. (Foto: Patrick Pleul/dpa/dpa-tmn)
Mit den richtigen Pflanzen wird der Garten zum beliebten Treffpunkt für viele Vogelarten. (Foto: Patrick Pleul/dpa/dpa-tmn)

Pflanzen für den Piepmatz: Mit den richtigen Arten lässt sich der Garten in ein Paradies für Amsel, Meise und Co. verwandeln. Doch welche Pflanzen sind besonders sinnvoll? Fünf Tipps, die Vögeln Nahrung und Schutz bieten.

1. Gehölze mit Früchten

Birnbaum, Kornelkirsche, Schlehe, Schwarzer Holunder, Vogelbeere oder Weißdorn: Gehölze, die Früchte tragen, sind eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Vögel. Und die genannten sind laut dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) besonders gut geeignet. 

Den Vögeln zuliebe gilt übrigens: Blätter bitte liegen und nicht gefallene Früchte hängen lassen.

2. Fassadenbegrünung

Wer seine Fassade begrünt, sorgt nicht nur für einen Hingucker. Kletterpflanzen können auch als Brutplätze für Vögel dienen. 

Gute Beispiele hierfür sind: Kriechrose, Efeu, Gartengeißblatt, Waldrebe oder Wilde Weinrebe.

3. Heimische Wildkräuter

Wichtig sind laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch heimische Wildkräuter. Ihre Samen locken viele Körnerfresser an. Und dafür muss man gar nicht viel tun, außer Pflanzen wie Löwenzahn, Vogelmiere und Wegerich wachsen zu lassen.

4. Samentragende Stauden

Viele Stauden bilden nach der Blüte wertvolle Samenstände aus, die als Vogelfutter dienen. Dazu zählen laut Nabu etwa Flockenblumen, Disteln oder Wilde Karde. 

Ein Tipp: Stauden immer erst nach dem Winter zurückschneiden. Dann können sie Vögeln auch in der kalten Jahreszeit Futter bieten.

5. Insekten als Nahrungsquelle

Vögel ernähren sich auch von Insekten und Kleintieren wie Blattläusen, Raupen, Spinnen oder Regenwürmern. Um solche Nützlinge zu fördern, ist es laut BUND wichtig, auf chemische Pflanzenschutzmittel zu verzichten und wilde Ecken im Garten zuzulassen.

© dpa-infocom, dpa:260604-930-175344/1


Von dpa
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