Im Dezember 1258 wurde der Ort als „Durnewanc” erstmals urkundlich erwähnt. Laut der Urkunde übereignete Ulrich von Wahrberg dem Grafen Ludwig III. von Oettingen seine Güter mit Ausnahme Dürrwangens.
Der Ursprung des Namens leitet sich ab vom mittelhochdeutschen Bestimmungswort „dornig“ (dürr) und dem Grundwort aus dem Althochdeutschen „wang“ (das heißt Feld), somit „dorniges Feld“.
Heute bietet die Wohngemeinde Dürrwangen, mit ihrer prädestinierten Lage, zwischen der Stadt Feuchtwangen und der großen Kreisstadt Dinkelsbühl gelegen, den Bürgerinnen und Bürgern alles, was zu einer guten Lebensqualität beiträgt. Den politisch Verantwortlichen im Rathaus und im Rat war es immer eine Herzensangelegenheit, über Generationen hinweg zu planen und die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Für den bereits seit sechs Jahren agierenden und bei der vergangenen Kommunalwahl im Amt bestätigten Bürgermeister Jürgen Konsolke stehen daher auch jetzt wegweisende Projekte auf der Agenda.
Aktuell wird die Grundschule an Teilen der Fassade renoviert. Neben der Grundschule hat der Kindergarten „St. Sebastian – Haus der Kinder“ die besten Voraussetzungen für Familien im Ort. 136 Kinder aller Altersgruppen können betreut werden. Der Erweiterungsbau konnte durch das Zusammenspiel von Gemeinde und Kirche realisiert werden.
Neben den Einrichtungen gibt es im Marktflecken Dürrwangen viele Orte der Erholung und der Muse. Inmitten der Wälder laden die Fischweiher zum Verweilen ein. Die Kneippanlage am Schießweiher bietet Erfrischung an heißen Tagen.
Der gemeindliche Friedhof ist ein Ort der Trauer und gleichzeitig der Begegnung. Deshalb hat sich die Gemeinde entschlossen, den Friedhof neu zu gestalten. Das Element Wasser habe man in Form eines neu geschaffenen Schöpfbrunnens (unser Bild) platziert. Der Bauhof der Gemeinde Dürrwangen hat mit viel Einsatz und Kreativität die Wege und Wasserentnahmestellen gebaut. Auf der Wiese neben dem Brunnen sind ein Friedpark mit der Möglichkeit der Urnen- und Baumbestattung neu geschaffen worden.
Ein neu erschlossenes Wohngebiet in Halsbach bietet Familien neue Perspektiven, die Planungen in Haslach und im Hauptort Dürrwangen für weitere Bauplätze sind ebenfalls am Laufen. Aktuelle Pflichtaufgaben, wie die Erneuerung der Kläranlage für den Ortsteil Sulzach sind derzeit in der Umsetzungsphase. Die Renovierung großer Teile des Kanalsystems und der Ortstrassen sind eine weitere Mammutaufgabe, die es in den kommenden Jahren finanziell zu bewältigen gilt.
Der Markt Dürrwangen hält mit seinen Vereinen ein vielfältiges Angebot an kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen parat. Der im Februar stattgefundene Pfarrfasching ist der beste Garant dafür, wie die Generationen für diesen Ort einstehen. Das Rezept für das grandiose Programm des Faschings überzeugte und kredenzte jede Menge Spaß. Die Zutaten: facettenreiche Darbietungen, so werden Ereignisse aus dem Weltgeschehen und Dürrwangen aufs Korn genommen, Solostücke mit ordentlich gewürzter Situationskomik und ein bunter Reigen an Garde- und Tanzeinlagen.
„Der Qualitätsanspruch des gesamten Teams ist hoch, um den Menschen Faschingsfreuden zu bereiten. Jeder ist ehrenamtlich dabei, die gesamten Erlöse kommen einem gemeinnützigen Zweck zugute, darauf sind wir alle sehr stolz!“, war vom Komitee zu erfahren.
Die Aktivitäten der Vereine sorgen stets für viel Abwechslung und Lebensqualität. Am Samstag, dem 25. April 2026, feiert der Radfahrerverein sein 125. Jubiläum, zu dem die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen ist. Der Festakt beginnt mit Totengedenken um 14.30 Uhr am Alten Friedhof, danach folgt ein Festumzug zur Alten Turnhalle.
Auf einen besonderen Tag freuen sich die Bürgerinnen und Bürger aus dem Ortsteil Halsbach, wenn die Pfarrkirche St. Peter und Paul nach sechsjähriger Renovierungszeit vom Bischof aus Augsburg, Bertram Meier, höchstpersönlich eingeweiht wird.
Die Gemeinde Dürrwangen kann stolz auf dieses in neuem Glanz erstrahlende Schmuckstück sein. Festgottesdienst ist am Sonntag, dem 3. Mai 2026, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Halsbach.