Christopher Sturm wurde zum Vorsitzenden der Bayerischen Christbaumanbauer gewählt. Der 26-Jährige aus dem Heilsbronner Ortsteil Seitendorf löst Thomas Emslander ab, der sich aus Altersgründen zurückzieht.
Das Amt als Vorsitzender der Bayerischen Christbaumanbauer hat Christopher Sturm gerne angenommen. „Ich bin der Jüngste, der diese Funktion je ausgefüllt hat”, sagt der Seitendorfer. Bereits in der Frühjahrsversammlung hatte der bisherige Vorsitzende Thomas Emslander angekündigt, dass er seinen Posten aufgeben werde.
„Ich wurde damals als Schriftführer vorgeschlagen. Doch die Sache mit dem Christbaumanbau ist mir wichtig, ich möchte hier bayern- und deutschlandweit etwas bewegen”, sagt Sturm. Also hat er Thomas Emslander nach der Frühjahrssitzung angerufen und gefragt, ob er nicht auch Vorsitzender werden könnte.
Emslander, der den Verein vor 29 Jahren gegründet hat und ihm auch so lange vorstand, hatte nichts dagegen, dass sich Sturm zur Wahl stellt. Falls die Wahl erfolgreich ist, hatten die beiden vereinbart, werde der alte Vorstand den neuen ein Jahr lang ausführlich einführen und immer für Fragen ansprechbar sein. So wird es nun geschehen.
Mit seinem Vater Robert und dem Bruder Maximilian führt Christopher Sturm die Christbaum Sturm GbR. Als Mitglied im Verband „Bayerischer Christbaumanbauer e.V.” verkauft der Familienbetrieb nur heimisch produzierte Christbäume.
Christopher Sturm freut sich nun auf seine neuen Aufgaben bei den Bayerischen Christbaumanbauern. Der Verein hat rund 200 Mitglieder aus ganz Bayern, die sich innerhalb dieser Plattform über Themen wie Anbau, Preise, Rechte und Pflichten austauschen. Ziel des Vereins ist die Absatzförderung heimischer Christbäume. Als Einkaufshilfe für Verbraucherinnen und Verbraucher wurde das Herkunftszeichen „Bayerischer Christbaum“ entwickelt.