Zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg sind in Fürth erfolgreich entschärft worden. Die Sperrungen für Verkehr, Bahn und Luftverkehr und auf dem Main-Donau-Kanal seien aufgehoben worden, teilte die Stadtverwaltung am Abend mit. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner könnten in ihre Häuser rund um den Fundort zurückkehren.
Die je 50 Kilogramm schweren Bomben waren am Vormittag auf einem Feld im Stadtteil Unterfürberg entdeckt worden. Während der Entschärfung war aus Sicherheitsgründen ein Teil der Bahnstrecke zwischen Würzburg und Nürnberg gesperrt worden. Fernzüge wurden umgeleitet. Auf den Regionallinien richtete die Deutsche Bahn einen Ersatzverkehr ein.
Die Stadt wies zudem ein Sperrgebiet mit einem Radius von 300 Metern um den Bombenfundort aus. Alle Menschen, die dort wohnen, wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Sie konnten in einer Turnhalle unterkommen, die das Bayerische Rote Kreuz als Anlaufpunkt eingerichtet hatte.
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