Ausnahmezustand zur Kommunalwahl 2026: So läuft der Wahlabend in der FLZ-Redaktion | FLZ.de

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Veröffentlicht am 25.01.2026 12:56

Ausnahmezustand zur Kommunalwahl 2026: So läuft der Wahlabend in der FLZ-Redaktion

Am Wahlabend laufen in der FLZ-Zentrale in Ansbach die Fäden für die Online-Berichterstattung zusammen. (Foto: Johannes Hirschlach)
Am Wahlabend laufen in der FLZ-Zentrale in Ansbach die Fäden für die Online-Berichterstattung zusammen. (Foto: Johannes Hirschlach)
Am Wahlabend laufen in der FLZ-Zentrale in Ansbach die Fäden für die Online-Berichterstattung zusammen. (Foto: Johannes Hirschlach)

Wenn am 8. März um 18 Uhr die Wahllokale schließen, endet für Politikerinnen und Politiker die anstrengende Zeit des Wahlkampfs. Für die FLZ-Redaktion beginnen in diesem Moment derweil die vermutlich wichtigsten Arbeitsstunden 2026. Für die aktuelle Berichterstattung über die Ergebnisse ist beinahe die gesamte Redaktion auf den Beinen.

Wählerinnen und Wähler erwarten am Abend der Kommunalwahl zeitnah erste Ergebnisse, Einschätzungen und Analysen. Für die Redaktion bedeutet das: Binnen weniger Stunden müssen Reporterinnen und Reporter Reaktionen und Zahlen aus allen 98 Gemeinden im Verbreitungsgebiet der FLZ einholen. Sie müssen Texte für die Tageszeitung am nächsten Morgen schreiben – und zugleich möglichst ohne Zeitverzug Leserinnen und Leser auf den digitalen Kanälen der FLZ informieren.

Jede Minute zählt für die Aktualität

So glühen dann in allen Lokalredaktionen am Abend die Drähte und die Tastaturen laufen heiß, um Informationen einzuholen und die umfangreiche Berichterstattung sicherzustellen. So wird es für jede Kommune einen zusammenfassenden Text der Ereignisse geben.

Eine ungewohnte Schicht ist der 8. März auch für die Mitarbeitenden der Logistik und der Druckerei. Um einen möglichst aktuellen Stand der Auszählung zu gewährleisten, verschieben sich die gewohnten Startzeiten für den Druck der Printausgabe deutlich nach hinten – bis zum letzten Punkt, an dem ein reibungsloser Ablauf der Auslieferung noch gewährleistet werden kann. Dabei wird um jede Minute gerungen.

Vor den Kommunalwahlen wollen viele Menschen ihre eigene Meinung mitteilen. Für die Veröffentlichung von Leserbriefen hat die FLZ klare Regeln. (Archivbild: Jim Albright)

Leserbriefe im Wahlkampf: Die FLZ setzt auf Transparenz und Sachlichkeit

Vor der Kommunalwahl haben besonders viele Leserinnen und Leser das Bedürfnis, unsere Berichterstattung zu kommentieren. Das sind die Regeln, die dafür gelten.

Umfangreiche digitale Berichterstattung mit Live-Ticker

Darüber hinaus ist ein eigens für die Kommunalwahl zusammengestelltes Wahl-Team aus einem halben Dutzend Redaktionskräften für die Koordination der digitalen Formate zuständig. Hier läuft der aktuelle Informationsfluss zusammen: Mitarbeitende produzieren interaktive Grafiken zu den Ergebnissen, halten Übersichtsartikel aktuell, informieren auf Social Media und in einem Newsblog.

Bis in die Nacht sollen Leserinnen und Leser so auf flz.de" class="auto-detected-link" target="_blank">flz.de stets die aktuellsten Ereignisse finden. In Sammelartikeln je Landkreis werden die Ergebnisse aller Gemeinden zusammengefasst. Im Live-Ticker sammelt und analysiert das Wahl-Team das überregionale, regionale und lokale Geschehen zur Kommunalwahl. Im Laufe des Abends erscheinen dann auch Hintergrundartikel zu den Ergebnissen in den Kommunen auf flz.de" class="auto-detected-link" target="_blank">flz.de. Insgesamt verwaltet das Wahl-Team so binnen weniger Stunden weit über hundert Texte nur zur Kommunalwahl.


Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
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