Nach Software-Fehler ist die Sitzverteilung in Wassertrüdingen berechnet | FLZ.de

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Veröffentlicht am 10.03.2026 20:37

Nach Software-Fehler ist die Sitzverteilung in Wassertrüdingen berechnet

Die Wahlberechtigten in Wassertrüdingen haben ihre Stimmen abgegeben. Aufgrund von Softwareproblemen konnte die Sitzverteilung aber erst am Dienstag festgestellt werden. (Symbolbild: Bernd Weißbrod/dpa)
Die Wahlberechtigten in Wassertrüdingen haben ihre Stimmen abgegeben. Aufgrund von Softwareproblemen konnte die Sitzverteilung aber erst am Dienstag festgestellt werden. (Symbolbild: Bernd Weißbrod/dpa)
Die Wahlberechtigten in Wassertrüdingen haben ihre Stimmen abgegeben. Aufgrund von Softwareproblemen konnte die Sitzverteilung aber erst am Dienstag festgestellt werden. (Symbolbild: Bernd Weißbrod/dpa)

Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) hat die Sitzverteilung im neuen Stadtrat von Wassertrüdingen berechnet. Der Datenverarbeitungsfehler im Bereich der Software, der die AKDB und das Wahlamt der Stadt bereits am Montag beschäftigt hatte, bestand am Dienstag aber weiterhin.

Nach dem vorläufigen Ergebnis hat die CSU ab Mai neun Mandate im 20-köpfigen Kommunalparlament. Sie muss im Vergleich zur aktuellen Besetzung zwei Sitze abgeben. Gleiches trifft auf das Bürgerbündnis zu, das in der noch laufenden Amtsperiode als Parteiunabhängige Fraktion sieben Sitze im Stadtrat hat. Künftig sind es fünf.

Keine Veränderung gibt es bei den Grünen, bei denen die Zahl von zwei Sitzen unverändert bleibt. Von den noch verbleibenden vier Sitzen entfallen zwei auf die SPD, die wieder zurück im Stadtrat ist. Die anderen beiden Sitze bekommt die AfD, die erstmals in Wassertrüdingen in den Stadtrat einzieht.

Computerprogramm teilte 21 statt 20 Sitze zu

Unabhängig vom Feststehen des vorläufigen Ergebnisses, bestand das Softwareproblem im Rechenzentrum der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung auch am Dienstag weiter. Im Fall von Wassertrüdingen waren dem Stadtrat vom Computerprogramm 21 statt der tatsächlichen 20 Sitze zugeteilt worden.

Die AKDB habe dargelegt, dass es in Ausnahmefällen bei der Sitzberechnung zu diesem Fehler im Wahlprogramm kommen könne, teilte das städtische Wahlamt der FLZ mit. Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung stehe mit dem Hersteller der Software im engen Austausch und feile an einer Lösung.

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