Zug bleibt bei Neustadt liegen: Passagiere wurden herausgeholt | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.01.2025 19:29, aktualisiert am 17.01.2025 08:09

Zug bleibt bei Neustadt liegen: Passagiere wurden herausgeholt

Die Feuerwehr half, die Fahrgäste aus dem Zug zu holen. (Foto: Rainer Weiskirchen)
Die Feuerwehr half, die Fahrgäste aus dem Zug zu holen. (Foto: Rainer Weiskirchen)
Die Feuerwehr half, die Fahrgäste aus dem Zug zu holen. (Foto: Rainer Weiskirchen)

Ein Zug, genauer ein Regionalexpress, ist am Donnerstag zwischen Emskirchen und Neustadt liegengeblieben. Es handelt sich um die Bahn, die eigentlich um 16.33 Uhr in Neustadt hätte ankommen sollen. Wie Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen mitteilte, wurden gegen 19 Uhr zunächst die Feuerwehren aus Neustadt, Diespeck und Herrnneuses alarmiert. Vor Ort aktiv wurden letztlich nur Neustadt und Diespeck.

Der Regionalexpress stand auf offener Strecke. Seitens der Deutschen Bahn wurde ein Ersatzzug neben den defekten Zug gestellt. Die Feuerwehr schaffte dann gegen 20.15 Uhr mit einer „Rettungsplattform” einen Übergang zwischen den beiden Zügen, damit die Passagiere umsteigen können.

Die Rettungsplattform wurde von der einen zur anderen Tür gelegt. Eine solche wird normalerweise für die Rettung bei Lkw-Unfällen genutzt, erklärte Weiskirchen. „Es wird sozusagen der Spalt zwischen den Zügen überbrückt.” Anschließend, wohl gegen 20.30 Uhr, fuhr der Ersatzzug weiter Richtung Neustadt.

Steiler Bahndamm

Warum die Fahrgäste nicht einfach ausgestiegen sind? An der Örtlichkeit sei der Bahndamm recht steil, erklärte Weiskirchen. Selbst die Freiwilligen der Feuerwehr mussten Leitern verlegen, um hochzukommen. Zudem wären die Passagiere dann auf einem offenem Feld gestanden und hätten von dort aus weitertransportiert werden müssen. Das wäre, so Weiskirchen, genauso kompliziert gewesen wie die nun angewandte Lösung.

Auch das Bayerische Rote Kreuz war vor Ort. Zudem wurde noch die Schnelleinsatzgruppe Technik und Sicherheit nachalarmiert, erklärte Weiskirchen.

Die Deutsche Bahn informierte derweil gegen 18.15 Uhr: „Auf Grund einer technischen Störung an einem Zug kommt es auf der Linie RE 10 sowie der Strecke Nürnberg - Würzburg zu Verspätungen und Teilausfällen.”

Entwarnung um Mitternacht

Erst kurz vor Mitternacht kam die Entwarnung: „Die technische Störung an einem Zug wurde behoben”, teilte die Bahn mit. Der Zugverkehr zwischen Nürnberg und Würzburg ist seitdem wieder uneingeschränkt möglich. Auf der Regionalexpress-LInie 10 kommt es laut Bahn AG zu keinen weiteren Beeinträchtigungen mehr.

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Anna Franck
Anna Franck
Redakteurin im Online-Team
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