Zehn Frühlingsorte in der Region: Hier macht Natur der ganzen Familie Spaß | FLZ.de

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Veröffentlicht am 02.04.2026 17:25

Zehn Frühlingsorte in der Region: Hier macht Natur der ganzen Familie Spaß

Durchs Taubertal ziehen sich viele Rad- und Wanderwege. Dabei geht es auch am ikonischen Topplerschlösschen vorbei. (Foto: Florian Trykowski)
Durchs Taubertal ziehen sich viele Rad- und Wanderwege. Dabei geht es auch am ikonischen Topplerschlösschen vorbei. (Foto: Florian Trykowski)
Durchs Taubertal ziehen sich viele Rad- und Wanderwege. Dabei geht es auch am ikonischen Topplerschlösschen vorbei. (Foto: Florian Trykowski)

Lust, ausgiebig Frühjahrssonne zu tanken? Die Blütenpracht zu bewundern und eine erste Erfrischung zu genießen? In der Region gibt es viele Orte, bei denen sich ein Besuch lohnt.

Ob Naturerlebnisse, weite Ausblicke, Tierbeobachtungen oder spielerischer Familienspaß: Wir haben zehn frühlingshafte Ausflugstipps in Stadt und Landkreis Ansbach sowie im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim zusammengetragen.

1. Seltenes Blütenmeer im Märzenbecherwald bei Vorderpfeinach

Ein weißer Teppich aus Märzenbechern bildet sich jedes Jahr im Frühling bei Vorderpfeinach. (Foto: Manfred Blendinger)
Ein weißer Teppich aus Märzenbechern bildet sich jedes Jahr im Frühling bei Vorderpfeinach. (Foto: Manfred Blendinger)
Ein weißer Teppich aus Märzenbechern bildet sich jedes Jahr im Frühling bei Vorderpfeinach. (Foto: Manfred Blendinger)

Bei Vorderpfeinach, einem Ortsteil von Uffenheim, ereignet sich jedes Jahr ein kleines Naturschauspiel: Im Buchholz blühen dann Tausende Märzenbecher. Die streng geschützten Pflanzen bieten einen weißen Blütenteppich, der in der Region einzigartig ist.

Wer die Naturattraktion noch in diesem Jahr bewundern will, muss sich beeilen. Die Blütezeit der Märzenbecher reicht nur von Februar bis in den April.

2. Frühlingshafte Ausblicke von der Kappl in Lehrberg

Blick von der Kappl über Lehrberg ins Tal. (Foto: Johannes Hirschlach)
Blick von der Kappl über Lehrberg ins Tal. (Foto: Johannes Hirschlach)
Blick von der Kappl über Lehrberg ins Tal. (Foto: Johannes Hirschlach)

Wer gerne in weite Landschaften blickt, ist auf der „Kappl” in Lehrberg gut aufgehoben: Die Ruine einer Kirche thront hoch über dem Ort im Landkreis Ansbach. Ein kurzer Spaziergang führt vom schmucken Ortskern durch Obsthaine auf die Spitze des Hügels, wo die Überreste der Kapelle zu finden sind. Dort bietet sich ein Ausblick über den Rezatgrund, der bei schönem Wetter gerade im Frühling seinen Reiz hat.

Dabei lässt sich der Ausflug einfach mit einem nagelneuen Wanderweg verbinden. Die sieben Kilometer lange Naturpark-Route „Rote Waldameise” wird am 11. April ab 14 Uhr (Treffpunkt: Kapplparkplatz) mit einem öffentlichen Spaziergang unter Führung von Wanderwart Claus Schöppler eingeweiht. Der Rundweg führt oberhalb von Lehrberg und weiter in Richtung Charlottenquelle zu den Weihern vor Brünst entlang.

Mehr Infos zum Wanderweg finden Sie hier.

Auf dem rund 500 Meter hohen Gipfel des Petersbergs, liegen Wanderern das Aischtal und der Steigerwald zu Füßen.  (Foto: Manfred Blendinger)

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3. Barocke Pflanzanlagen im Hofgarten Ansbach

Der Hofgarten in Ansbach bietet Frühjahr wie Sommer eine Vielfalt an Blumen und malerischer Landschaftsgärtnerei. (Archivbild: Jim Albright)
Der Hofgarten in Ansbach bietet Frühjahr wie Sommer eine Vielfalt an Blumen und malerischer Landschaftsgärtnerei. (Archivbild: Jim Albright)
Der Hofgarten in Ansbach bietet Frühjahr wie Sommer eine Vielfalt an Blumen und malerischer Landschaftsgärtnerei. (Archivbild: Jim Albright)

Der Frühling ist die Jahreszeit der Blumen. Und gepflegte, blühende Beete bietet der Hofgarten in Ansbach wie wenige Anlagen in Westmittelfranken. Der Park, der früher fürstliches Privileg der Markgrafen war, wird heute von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut. Bei der Bepflanzung orientieren sich die Gärtnerinnen und Gärtner am barocken Stil.

Ob für einen Sonntagsspaziergang oder zum gemütlichen Verweilen auf einer der vielen Parkbänke: Der Hofgarten bietet bei schönem Wetter viele Ecken für ruhige und erholsame Momente abseits des turbulenten Stadtgetümmels.

4. Erlebniswanderweg mit Holzkugelbahnen bei Ergersheim

Eine Holzkugelbahn mit Ausblick ist bei Ergersheim errichtet worden. (Foto: Sylvia Fehlinger)
Eine Holzkugelbahn mit Ausblick ist bei Ergersheim errichtet worden. (Foto: Sylvia Fehlinger)
Eine Holzkugelbahn mit Ausblick ist bei Ergersheim errichtet worden. (Foto: Sylvia Fehlinger)

Erst durch Felder, Wiesen und Weinberge spazieren, dazwischen eine ruhige Kugel schieben: Das ist zwischen Bad Windsheim und Ergersheim möglich. Der 2024 eröffnete Naturerlebniswanderweg BW7 führt über eine Länge von neun Kilometern an mehreren Holzkugelbahnen vorbei – ein unterhaltsames Vergnügen für Familien. Finanziert wurde die Attraktion unter anderem über EU-Mittel.

Die Wanderung kann sowohl von Ergersheim (Parkplatz am Mehrgenerationenplatz) als auch von Bad Windsheim (Wanderparkplatz Gräfwasen) aus gestartet werden und ist jeweils als Rundweg angelegt.

Weitere Infos zur Wanderung finden Sie hier.

5. Kneipp-Brünnele im Mutschachwald bei Dinkelsbühl

Im Wald bei Dinkelsbühl versteckt sich das Kneipp-Brünnele. (Archivbild: Peter Tippl)
Im Wald bei Dinkelsbühl versteckt sich das Kneipp-Brünnele. (Archivbild: Peter Tippl)
Im Wald bei Dinkelsbühl versteckt sich das Kneipp-Brünnele. (Archivbild: Peter Tippl)

Zugegeben, in diesem Frühling ist es noch nicht sonderlich warm. An schönen Tagen tut ein wenig Erfrischung trotzdem schon gut. Dazu gibt es in der Region viele Orte, an denen sich Ausflügler abkühlen können, ohne sich direkt ganz in eiskalte Fluten stürzen zu müssen: Mehrere Dutzend Kneippanlagen sind über Westmittelfranken verstreut.

Besonders schön liegt das Kneipp-Brünnele bei Dinkelsbühl. Die Anlage liegt ein wenig versteckt im Mutschachwald an der Staatsstraße 2220 in Richtung Burk. Unter dem sattgrünen Blätterdach der Laubbäume und umfasst von Natursteinmauern bietet die Stelle einen Moment der Ruhe und Entspannung.

Die Kneipp-Anlage in Rothenburg. (Foto: Clarissa Kleinschrot)
Die Kneipp-Anlage in Rothenburg. (Foto: Clarissa Kleinschrot)

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6. Storchenlehrpfad im Aischgrund bei Uehlfeld

Entlang des Storchenlehrpfads bei Uehlfeld lässt sich nicht nur Meister Adebar gut beobachten – auch viele weitere Vogelarten sind im Aischgrund an den Aussichtsstationen auszumachen. (Foto: Anita Dlugoß)
Entlang des Storchenlehrpfads bei Uehlfeld lässt sich nicht nur Meister Adebar gut beobachten – auch viele weitere Vogelarten sind im Aischgrund an den Aussichtsstationen auszumachen. (Foto: Anita Dlugoß)
Entlang des Storchenlehrpfads bei Uehlfeld lässt sich nicht nur Meister Adebar gut beobachten – auch viele weitere Vogelarten sind im Aischgrund an den Aussichtsstationen auszumachen. (Foto: Anita Dlugoß)

Das Frühjahr steht im Zeichen der Störche: Zusammen mit vielen anderen Zugvögeln kehren die weiß gefiederten Tiere zu dieser Zeit aus wärmeren Gefilden zurück nach Deutschland. Inzwischen bleiben zwar viele Störche auch zum Überwintern in der Region, dennoch erhöht sich die Zahl der beeindruckenden Schreitvögel im Frühling noch einmal sprunghaft: Ansammlungen von mehreren Dutzend Störchen sind da im Aischgrund etwa keine Seltenheit.

Als heimliche Storchenhauptstadt Deutschlands gilt Uehlfeld im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Hier wurden 2025 insgesamt 44 Nester gezählt. Entsprechend hoch ist die Storchendichte. Besonders gut lassen sich die Vögel entlang des Storchenlehrpfads beobachten. Auf 7,5 Kilometern geht es entlang der Horste durch den Ort und dann durch die Aischwiesen. Den besten Blick bietet eine Vogelbeobachtungsstation auf einem Podest im Aischgrund.

Mehr Infos zum Rundweg finden Sie hier.

Gut verbinden lässt sich der Spaziergang über den Storchenlehrpfad übrigens mit einem Besuch im benachbarten Gottesgab. Der kleine Weiler ist von drei Seiten mit Karpfenteichen versehen und gilt deshalb als besonders pittoreskes Kleinod in Franken.

Das pittoreske Gottesgab ist von allen Seiten vom Wasser umgeben. (Archivbild: Marktgemeinde Uehlfeld)
Das pittoreske Gottesgab ist von allen Seiten vom Wasser umgeben. (Archivbild: Marktgemeinde Uehlfeld)
Das pittoreske Gottesgab ist von allen Seiten vom Wasser umgeben. (Archivbild: Marktgemeinde Uehlfeld)

7. Zwischen Altmühlquelle und Streuobstwiesen wandern

Über Burgbernheim erstrecken sich weite Streuobstflächen, die im Frühling ein weißes Blütenmeer bilden. (Archivbild: Manfred Blendinger)
Über Burgbernheim erstrecken sich weite Streuobstflächen, die im Frühling ein weißes Blütenmeer bilden. (Archivbild: Manfred Blendinger)
Über Burgbernheim erstrecken sich weite Streuobstflächen, die im Frühling ein weißes Blütenmeer bilden. (Archivbild: Manfred Blendinger)

Auf der Frankenhöhe über Burgbernheim (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) scheidet sich für Regen der Weg: Fällt der Tropfen auf die Südflanke des Hügelkamms, wandert das Wasser in die Altmühl und damit über kurz oder lang in die Donau und ins Schwarze Meer. Landet der Tropfen auf der Nordseite, ist die Aisch und damit über Main und Rhein die Nordsee das Ziel.

Im Grenzgebiet der Landkreise Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und Ansbach lässt sich der Weg des Wassers mit verschiedenen Spaziergängen verfolgen. Schöne Wege bietet im Frühling vor allem der Bereich zwischen Burgbernheim und Windelsbach. Zwischen Wald und Wiesen liegt hier der Altmühlursprung – wobei sich die Geister scheiden, wo die Stelle exakt liegt. Ist es der Hirschteich, ein idyllischer Waldweiher? Oder doch eher die einige Hundert Meter weiter südlich gelegene Quelle, die mit Steinen eingefasst wurde?

Davon können sich Naturfreunde selbst ein Bild machen. Als idealer Ausgangspunkt eignet sich der Wanderparkplatz Burgbernheim-Hornau.

Die Altmühlquelle bei Windelsbach ist in Stein gefasst. (Archivbild: Wolfgang Grebenhof)
Die Altmühlquelle bei Windelsbach ist in Stein gefasst. (Archivbild: Wolfgang Grebenhof)
Die Altmühlquelle bei Windelsbach ist in Stein gefasst. (Archivbild: Wolfgang Grebenhof)

8. Frühlingsaktionen im Fränkischen Freilandmuseum Bad Windsheim

Im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim sind wieder etliche Osteraktionen geplant. (Archivbild: Lisa Baluschek)
Im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim sind wieder etliche Osteraktionen geplant. (Archivbild: Lisa Baluschek)
Im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim sind wieder etliche Osteraktionen geplant. (Archivbild: Lisa Baluschek)

Mit vielen Aktionen im Frühling wartet traditionell das Fränkische Freilandmuseum in Bad Windsheim auf. Über Ostern bietet das Museum auf dem Freigelände unter anderem Ostereiersuche für Kinder, Osterbacken, alte Kinderspiele zum Mitmachen und einen Ostermarkt an. Zum Frühjahrsprogramm gehören außerdem Veranstaltungen wie ein Sternenspaziergang, ein Heil- und Gewürzkräutermarkt sowie ein Thementag rund um das Traditionshandwerk des Dachdeckens.

Immer offen zu den üblichen Betriebszeiten sind die verschiedenen Baugruppen im Freilandmuseum. Zu entdecken gibt es historische Bauwerke von innen und außen, was viel über das ländliche Leben in Franken vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert verrät. Dazu gehören auch die vielen Nutztiere, die im Freilandmuseum gehalten werden – darunter derzeit rund 20 Lämmer.

Im Freilandmuseum werden wieder Mitmachstationen für Kinder angeboten. Auch Eier werden wieder gefärbt. (Foto: Ute Niephaus)
Im Freilandmuseum werden wieder Mitmachstationen für Kinder angeboten. Auch Eier werden wieder gefärbt. (Foto: Ute Niephaus)

Das ist über Ostern im Freilandmuseum in Bad Windsheim geboten

Ein Mitmachprogramm, das Passionsspiel am Karfreitag und der Ostermarkt locken am Osterwochenende wieder Besucherinnen und Besucher ins Freilandmuseum.

9. Wandern und Radeln durchs liebliche Taubertal

Unterhalb von Rothenburg verläuft die Tauber. Entlang des Flusses erstrecken sich Wander- und Radwege. (Archivbild: Clarissa Kleinschrot)
Unterhalb von Rothenburg verläuft die Tauber. Entlang des Flusses erstrecken sich Wander- und Radwege. (Archivbild: Clarissa Kleinschrot)
Unterhalb von Rothenburg verläuft die Tauber. Entlang des Flusses erstrecken sich Wander- und Radwege. (Archivbild: Clarissa Kleinschrot)

Es ist der wohl schönste Blick auf die mittelalterliche Kulisse von Rothenburg: Entlang der Tauber auf Höhe der historischen Doppelbrücke entfaltet sich ein beeindruckendes Panorama der Stadt. Der Spot lässt sich sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad gut erreichen und mit einer längeren Tour verbinden.

Spaziergänger können etwa dem Mühlenweg (W2) folgen. Er führt – wie der Name vermuten lässt – an historischen Mühlen entlang. Auch die Sehenswürdigkeiten Wildbad und Topplerschlösschen liegen auf dem Weg. Diese und weitere Wandermöglichkeiten finden Sie hier.

Für Radlerinnen und Radler bietet es sich an, den Taubertal-Radweg zu bereisen. Von Rothenburg aus geht es in mehreren Etappen entlang der Tauber bis ins unterfränkische Wertheim. Details zur Route finden Sie hier.

10. Sonnige Erlebnisse am Freizeitzentrum Weißbachmühle

Am Freizeitzentrum Weißbachmühle in Merkendorf sind verschiedene Angebote für Familien vereint. (Archivbild: Jim Albright)
Am Freizeitzentrum Weißbachmühle in Merkendorf sind verschiedene Angebote für Familien vereint. (Archivbild: Jim Albright)
Am Freizeitzentrum Weißbachmühle in Merkendorf sind verschiedene Angebote für Familien vereint. (Archivbild: Jim Albright)

Ab April ist das Freizeitzentrum Weißbachmühle bei Merkendorf (Landkreis Ansbach) geöffnet. Dort sind mehrere Attraktionen vereint. Auch wenn es für das beliebte (und kostenfrei nutzbare) Naturfreibad zu dieser Zeit noch zu frisch sein dürfte, lässt sich dort bei schönem Wetter gut Zeit verbringen.

Am Ufer sind Fitnessgeräte installiert, einige Meter weiter ist ein Barfußpfad eingerichtet. Ein Spielplatz mitsamt Tischtennisplatte ist ebenfalls vorhanden. Auf den Liegewiesen rund um den See lassen sich die Sonnenstrahlen genießen. Ein Kiosk mit Seeterrasse stillt Hunger und Durst.

Im Stadtgraben in Ansbach haben Kinder die Möglichkeit, auf dem neuen Spielplatz ihr Geschick zu testen. (Archivbild: Jim Albright)
Im Stadtgraben in Ansbach haben Kinder die Möglichkeit, auf dem neuen Spielplatz ihr Geschick zu testen. (Archivbild: Jim Albright)

15 Spielplätze in der Region, die große Abenteuer versprechen

Wer seinen Kindern Spaß und Action beim Spielen bieten will, hat von Ansbach bis zum Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim einige Optionen.

Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
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