Wie ein Hauch Sonne auf der Zunge: Zitronenrisotto | FLZ.de

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Veröffentlicht am 24.01.2026 06:01

Wie ein Hauch Sonne auf der Zunge: Zitronenrisotto

Das Risotto ist in einem kräftigen Kalbsfond gekocht und funktioniert so wunderbar als Gegenspieler zur Frische der Zitrone.  (Foto: Julia Uehren/loeffelgenuss.de/dpa-tmn)
Das Risotto ist in einem kräftigen Kalbsfond gekocht und funktioniert so wunderbar als Gegenspieler zur Frische der Zitrone. (Foto: Julia Uehren/loeffelgenuss.de/dpa-tmn)
Das Risotto ist in einem kräftigen Kalbsfond gekocht und funktioniert so wunderbar als Gegenspieler zur Frische der Zitrone. (Foto: Julia Uehren/loeffelgenuss.de/dpa-tmn)

Der Januar ist vielen Menschen ein Graus, weil er – nach der hell erleuchteten Weihnachtzeit – oft trist und grau wirkt. Was dagegen hilft? Dieses wunderbar frische Zitronenrisotto! Es bringt quasi ein bisschen Sonne auf die Zunge. 

Die Basis bildet ein klassisches Risotto. Ich verwende dafür Kalbsfond, weil ich den kräftigen Gegenspieler zur Frische der Zitrone mag. Für eine leichtere und vegetarische Variante empfehle ich eine gute Gemüsebrühe. Für das Zitronenaroma nutze ich den Abrieb einer kompletten Bio-Zitrone, für den Zitronensaft nur eine halbe Zitrone, da durch den Riesling bereits eine schöne Säure vorhanden ist. Bei der Petersilie rate ich, nicht zu sparen: Ihr Grün bringt Farbe ins Spiel und ihr Kräuteraroma noch eine schöne Würze ins Gericht. 

Zu unserem Zitronenrisotto habe ich ein auf der Haut knusprig gebratenes Zanderfilet serviert. Aber auch Garnelen oder im nahenden Frühjahr Spargel sind passende Begleiter.

 Zutaten für 4 Portionen

  •  2 Schalotten
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 EL Olivenöl
  • 400 g Risottoreis
  • 250 ml Riesling (trocken)
  • 750 ml Kalbsfond
  • 1 Bio-Zitrone
  • 100 g Parmesan (am Stück)
  • 20 g Petersilie (glatt)
  • 2 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer 

Zubereitung

  1. Schalotten und Knoblauch schälen und sehr fein würfeln.
  2. In einem großen Topf das Olivenöl bei kleiner Temperatur erhitzen und Schalotten und Knoblauch darin andünsten, bis sie weich sind. Den Risottoreis dazugeben und ebenfalls einige Minuten andünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und diesen etwa bei mittlerer Temperatur komplett verkochen lassen.
  3. Den Kalbsfond erhitzen und warmhalten. Nach und nach je eine Suppenkelle Fond zum Risotto geben und unterrühren, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesaugt hat. So lange wiederholen, bis der Fond aufgebraucht ist. Ist der Reis dann noch zu fest, den Prozess mit heißem Wasser wiederholen.
  4. Zitrone heiß waschen und abtrocknen. Die Schale fein abreiben (ohne dabei etwas von der weißen Schale abzureiben, die schmeckt bitter). Die Hälfte der Zitrone auspressen. Den Parmesan fein reiben. Petersilie waschen, trockenschütteln und die Blätter fein hacken.
  5. Kurz vor dem Servieren Zitronenabrieb, Zitronensaft, Parmesan, Butter und Petersilie in das Risotto rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mehr Rezepte unter https://loeffelgenuss.de/

© dpa-infocom, dpa:260124-930-589827/1


Von dpa
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