Wespen-Alarm am Steuer: Warum Ruhe jetzt Gold wert ist | FLZ.de

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Veröffentlicht am 17.04.2026 15:06

Wespen-Alarm am Steuer: Warum Ruhe jetzt Gold wert ist

Kleine Unfallursache: Wer hektisch Wespen und Co. am Steuer vertreibt, riskiert die Kontrolle über das Auto zu verlieren. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn)
Kleine Unfallursache: Wer hektisch Wespen und Co. am Steuer vertreibt, riskiert die Kontrolle über das Auto zu verlieren. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn)
Kleine Unfallursache: Wer hektisch Wespen und Co. am Steuer vertreibt, riskiert die Kontrolle über das Auto zu verlieren. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn)

Wenn unterwegs im Auto plötzlich ein Bienchen schwirrt oder eine Spinne sich heimtückisch von der Sonnenblende abseilt - dann melden sich Ur-Angst, Ekel und Schrecken. Trotzdem ist wichtig: Ruhe bewahren - auch wenn's schwerfällt

Durch Erschrecken und hektische Vertreibungsversuche kommt es immer wieder zu schweren Unfällen, weil die Menschen die Kontrolle über das Auto verlieren. Die Folgen eines Insektenstichs sind laut ADAC Hessen-Thüringen in der Regel deutlich kleiner.

Daher gilt: nicht panisch werden und ruhig weiter auf den Verkehr achten. Dann die Warnblinker anstellen, vorsichtig abbremsen und rechts ran fahren. Meist hilft es bereits, die Fenster zu öffnen, damit die Insekten raus können. Wer schnell aus dem Auto raus will, sollte auf den Verkehr achten.

Stiche können für Allergiker gefährlich werden 

Wer auf Insektenstiche allergisch reagiert, kommt besser vor die Lage. Also: 

  • schon vor der Abfahrt einmal den Innenraum des Autos auf Wespe, Biene, Spinne und Co. überprüfen
  • unterwegs die Fenster zu lassen
  • die Klimaanlage für die Belüftung nutzen

Am besten noch den Allergiepass einpacken und das Notfall-Set griffbereit halten. Sollte es doch zu einem Stich kommen, gut auf Symptome achten und bei Atemnot, Hitzewallung oder Schwächegefühl den Notruf 112 wählen.

Unfall nach Insekten-Schreck? Das regeln Haftpflicht und Kasko

Wenn es doch zu einem Unfall kommt, regelt die KfZ-Haftpflicht den Schaden anderer. Für Schäden am eigenen Fahrzeug kommt die Kasko-Versicherung auf - soweit vorhanden. Und hier gibt es einen Kniff, sich abzusichern. 

Die Versicherung könnte prüfen, ob Betroffene grob fahrlässig gehandelt haben und danach graduell die Leistung kürzen. Um dieses Risiko auszuschließen, rät der ADAC zu Kasko-Versicherungen, die den Verzicht auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit beinhalten. Bei gängigen Versicherungsportalen lässt sich das auch in den Filtereinstellungen festlegen, sodass nur Verträge ohne Fahrlässigkeits-Einwand gezeigt werden.

© dpa-infocom, dpa:260417-930-958696/1


Von dpa
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