Zu einem Verkehrsunfall hat die Integrierte Leitstelle Ansbach am Donnerstag gegen 19.19 Uhr an den Kreisverkehr der Bundesstraße 13 nördlich von Gollhofen alarmiert. Dort war ein Traktor mit einer Anhängerspritze umgestürzt, informierte Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen. Es entstand ein Sachschaden von 80.000 Euro.
Ein 56-jähriger Traktorfahrer wollte mit seinem landwirtschaftlichen Gespann den Kreisverkehr in Richtung Gollachostheim verlassen. Wohl aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam die angehängte Feldspritze ins Wanken und stürzte auf den dortigen Grünstreifen, schreibt die Polizei.
Aufgrund der Erstmeldung wurden die Feuerwehren nach einem Gefahrgut-Stichwort alarmiert. Die Leitstelle rief deshalb die Feuerwehren aus Gollhofen, Uffenheim, Herrnberchtheim, den Gefahrgutzug aus Bad Windsheim mit dem Abrollbehälter Gefahrgut, mehrere Feuerwehr-Führungskräfte des Landkreises sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung auf den Plan. Zudem wurden ein Fachberater des Technischen Hilfswerks und das Bayerische Rote Kreuz mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Einsatzleiter Rettungsdienst alarmiert, informiert Weiskirchen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass keine Person bei dem Unfall eingeklemmt oder verletzt war. 6000 Liter Düngemittel sowie Öl aus der Hydraulikleitung waren allerdings mittlerweile ausgelaufen. Weil keine akuten Gefahren bestanden, konnten der Gefahrgutzug und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung ihre Anfahrten abbrechen. Das Wasserwirtschaftsamt wurde zur Beurteilung der Lage an die Einsatzstelle gerufen.
Die Feuerwehren errichteten Ölsperren im neben der Unfallstelle verlaufenden Holzbach und banden das ausgelaufene Düngemittel, um Umweltschäden zu verhindern. Weiterhin stellten die Einheiten in der Zwischenzeit den Brandschutz sicher und regelten den Verkehr an der Einsatzstelle. Hierzu wurde die Feuerwehr Gollachostheim noch nachalarmiert.