Wer nicht möchte, dass Sprachassistenten und Apps auf das Mikrofon im Handy zugreifen können, sollte die Einstellungen dazu in seinem Smartphone kontrollieren. Entsprechende Berechtigungen können Nutzer deaktivieren, schreibt die Zeitschrift „Computerbild“ online.
Bei manchen Programmen kann es zwar sinnvoll sein, dass ein Zugriff auf das Mikrofon möglich ist. Typisches Beispiel: wenn man bei Messenger-Diensten Sprachnachrichten verschicken will. Nutzer sollten dennoch abwägen, ob sie der App wirklich eine entsprechende Berechtigung geben wollen.
Wichtig ist zu prüfen, zu welchem Anlass die App die Berechtigung braucht und was mit den Daten anschließend passiert. Bevor man auf „Akzeptieren“ drückt, sollte man am besten die Nutzungsbedingungen genau durchlesen, rät „Computerbild“. Denn das Mithören ist legal, wenn man der App die entsprechenden Rechte eingeräumt hat.
Um sich abzusichern, sollte man zudem nur bei offiziellen App-Stores Programme herunterladen. So lässt sich vermeiden, dass Malware von weniger vertrauenswürdigen Drittanbietern auf dem Handy landen kann. Und damit Cyberkriminelle keine Sicherheitslücken ausnutzen können, sollte man laut „Computerbild“ auch seine Software stets aktuell halten.
Um die Privatsphäre zu schützen, kann man Mikrofon-Berechtigungen auch ausstellen. Dafür geht man in die Einstellungen und wählt entsprechende Apps aus:
Auch virtuelle Sprachassistenten lassen sich in den Einstellungen deaktivieren.
Stichwort Sprachassistenten: Wer sie nutzt, sollte den Gesprächsverlauf am Ende kontrollieren und wenn nötig löschen, damit keine Aufzeichnungen der Unterhaltung gespeichert werden, so „Computerbild“. Auch das geht über die Einstellungen.
Hintergrund: Einige Entwickler nutzen die Daten aus solchen Gesprächen für personalisierte Werbung sowie Empfehlungen. Wer das nicht will, sollte Sprachassistenten auf seinem Smartphone ganz deaktivieren.
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