Während das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring in Deutschland unter anderem mit einem Stromausfall für Schlagzeilen sorgte, waren Maximilian Götz (Uffenheim) und Mario Farnbacher (Ansbach) in anderen Rennserien im Ausland am Steuer. Nach Unfällen und technischen Problemen konnten sie aber nicht um Siege mitfahren.
Götz war in Spa/Belgien beim fünften Lauf der British GT Championship zugegen. Sein Co-Pilot Kevin Tse zerstörte bereits im Training den von 2 Seas Motorsport eingesetzten Mercedes-AMG GT3 Evo. Man konnte aber ein Ersatzauto organisieren, das in die Ardennen gekarrt wurde.
Die Mechaniker bekamen den Wagen tatsächlich flott für das Qualifying, in dem sich das Duo Startplatz 4 sicherte. Doch im Rennen gab es weitere Probleme: Tse fuhr den Start, steuerte das Auto aber schon nach wenigen Runden an die Box und berichtete von Problemen mit den Bremsen. Die Mechaniker hatten wieder jede Menge zu tun.
Götz/Tse verloren viel Zeit, am Ende des dreistündigen Rennens reichte es mit neun Runden Rückstand nur zu Rang 12 unter 13 GT3-Autos. In der Meisterschaftswertung belegt das Duo Rang 5.
Farnbacher war bei einem Klassiker der IMSA Sportscar Championship am Start: dem Sechs-Stunden-Rennen in Watkins Glen im US-Staat New York. Den Lamborghini Huracan GT3 EVO2 von Forte Racing teilte er sich neben Misha Goikhberg erstmals auch mit Scott Hargrove.
In einem von vielen Unfällen geprägten Rennen mit insgesamt 55 Autos in vier Klassen erwischte es schon in der ersten Stunde, als es zusätzlich regnete, auch den Forte-Wagen. Goikhberg musste nach einem Dreher an die Box zur Reparatur.
Das brachte dem Team mehrere Runden Rückstand ein, noch ehe Farnbacher überhaupt mal am Steuer saß. „Wir hatten ein gutes Auto an diesem Wochenende und viel Potenzial für ein gutes Ergebnis. Leider wurden wir in das Chaos auf der Strecke verwickelt, als der Regen kam“, wird Farnbacher in einer Pressemitteilung zitiert.
Zwar konnte das Trio in den insgesamt zehn Gelbphasen durch das Hinauszögern der Boxenstopps ein paar Runden zurückholen, doch vollständig zurück kam Forte nicht. Mit zwei Runden Rückstand blieb unter den 20 Autos in der GTD-Klasse nur Platz 14. Dass ihr Lambo die Pace hatte, zeigt ein Blick auf die Rundenzeiten. Farnbacher fuhr die viertschnellste Zeit des GTD-Feldes.
In dieser Klasse sicherte sich der AMG von Korthoff Competition Motors Platz 3. Für dieses Team bestreitet auch Götz mehrere IMSA-Rennen in diesem Jahr. Diesmal saßen mit Mikey Taylor und Daniel Morad gleich zwei Ersatzleute neben Stammpilot Kenton Koch im Auto. Ein gutes Ergebnis unter diesen Voraussetzungen.