Verein Charityfloh aus Rügland spendet an Kampala Kids und das Frauenhaus | FLZ.de

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Veröffentlicht am 18.11.2025 20:34

Verein Charityfloh aus Rügland spendet an Kampala Kids und das Frauenhaus

Bei der Übergabe der Spenden: Michael Lechner (stellvertretender Vorsitzender Kampala Kids), Reinhild Rutzenhöfer (Bereich Patenschaften, Kampala Kids), Monika Preimel-Endlich (Vorsitzende Charityfloh), Brigitte Guggenberger (Leiterin des Frauenhauses), Sebastian Grund (Geschäftsführender Vorstand Caritas Ansbach) und Ingo Treiber (stellvertretender Vorsitzender Charityfloh). (Foto: Antonia Müller)
Bei der Übergabe der Spenden: Michael Lechner (stellvertretender Vorsitzender Kampala Kids), Reinhild Rutzenhöfer (Bereich Patenschaften, Kampala Kids), Monika Preimel-Endlich (Vorsitzende Charityfloh), Brigitte Guggenberger (Leiterin des Frauenhauses), Sebastian Grund (Geschäftsführender Vorstand Caritas Ansbach) und Ingo Treiber (stellvertretender Vorsitzender Charityfloh). (Foto: Antonia Müller)
Bei der Übergabe der Spenden: Michael Lechner (stellvertretender Vorsitzender Kampala Kids), Reinhild Rutzenhöfer (Bereich Patenschaften, Kampala Kids), Monika Preimel-Endlich (Vorsitzende Charityfloh), Brigitte Guggenberger (Leiterin des Frauenhauses), Sebastian Grund (Geschäftsführender Vorstand Caritas Ansbach) und Ingo Treiber (stellvertretender Vorsitzender Charityfloh). (Foto: Antonia Müller)

Es sei inzwischen mehr als ein Flohmarkt, erzählt Monika Preimel-Endlich, die Vorsitzende des Vereins Charityfloh. Weit über tausend Menschen seien am Kirchweihwochenende zum Kaffeetrinken und Stöbern gekommen. Geshoppt wurde auch ordentlich, wie die Einnahmen zeigen: Eine Rekordsumme von 16.000 Euro kam zusammen.

Seit fünf Jahren organisiert der Verein Flohmärkte und diese werden immer besser angenommen. Im Sommer wurde laut dem Verein ein Besucher- und Einnahmenrekord verzeichnet. Das Geld fließt in soziale Projekte. Die Hälfte der Summe bleibt dabei immer in der Region, erklärt Preimel-Endlich. Die andere Hälfte geht an internationale Projekte.

Die rund 50 Mitglieder stimmen Jahr für Jahr über die Organisationen ab, die Gelder bekommen. Dabei werde auch darauf geachtet, die Spenden in viele Länder und über die Kontinente zu streuen. Ein Schwerpunkt, der sich über die Jahre herausgestellt habe, seien Kinder und Frauen, so Preimel-Endlich.

Nach der Primary-School eine Secondary-School in Planung

Jeweils 2000 Euro gehen in diesem Jahr an Kinderwerk Lima, Kinder Paradise Ghana, Kinderhilfe Afghanistan sowie die Kampala Kids Deutschland. Michael Lechner und Reinhild Rutzenhöfer von den Kampala Kids nahmen die Spende des Rügländer Vereins entgegen und sprachen über ihr Projekt.

Kampala Kids Deutschland unterstützt Kinder und Jugendliche in Uganda mit Essen und Bildung – beides ist dort nicht selbstverständlich. Im vergangenen Jahr hat der Verein eine Primary-School eingeweiht. Spendengelder von Charityfloh haben sie in der Vergangenheit zum Beispiel schon in die Küche gesteckt, aus der die Schülerinnen und Schüler täglich Essen bekommen.

Lechner erzählt, dass das Geld vom diesjährigen Kirchweihwochenende unter anderem in die Verbesserung der Schulmauer fließen soll. Außerdem plant der Verein, auf längere Sicht eine Secondary-School zu bauen.

Kinderzimmer soll modern werden

8000 Euro kommen dem Frauenhaus in Ansbach von der Caritas zugute. „Damit möchten wir das Kinderzimmer auf Vordermann bringen”, sagt Brigitte Guggenberger, Leiterin des Frauenhauses. Dort verbringen Kinder und Jugendliche die Freizeit, es ist wie eine Art Wohnzimmer für die Jüngsten.

Das Zimmer ist rund 30 Jahre alt und soll deshalb modernisiert werden. Angeschafft werden soll zum Beispiel ein Schreibtisch für Jugendliche zum Hausaufgaben machen. Auch die Spiel- und Leseecke wird wieder aufgehübscht.

Derzeit bereiten sich die Freiwilligen von Charityfloh schon auf den nächsten Markt vor. Christbaumschmuck und Weihnachtsdeko gibt es beim Adventsmarkt am 6. und 7. Dezember zwischen 11 und 17 Uhr in der Ruppersdorfer Straße 5 in Rügland. Es sei schon viel tolles Material da, verspricht Preimel-Endlich.


Antonia Müller
Antonia Müller
Redakteurin in der Lokalredaktion Ansbach
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