Unwetter im südlichen Landkreis Ansbach: Wetterdienst gibt wieder Entwarnung | FLZ.de

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Veröffentlicht am 16.07.2026 21:47, aktualisiert am 16.07.2026 22:29

Unwetter im südlichen Landkreis Ansbach: Wetterdienst gibt wieder Entwarnung

Hagel und starker Regen sind am Donnerstagabend im südlichen Landkreis Ansbach möglich. (Symbolbild: Thomas Lindemann/Nord-West-Media TV /dpa)
Hagel und starker Regen sind am Donnerstagabend im südlichen Landkreis Ansbach möglich. (Symbolbild: Thomas Lindemann/Nord-West-Media TV /dpa)
Hagel und starker Regen sind am Donnerstagabend im südlichen Landkreis Ansbach möglich. (Symbolbild: Thomas Lindemann/Nord-West-Media TV /dpa)

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat kurzfristig am Donnerstagabend für den südlichen Landkreis Ansbach eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben. Gewarnt wurde vor starken Regenfällen und Hagelschauern. Inzwischen ist die Gewitterfront weitergezogen.

Die Meldung galt bis 22.30 Uhr und entsprach Stufe drei von vier. Demnach zog von Westen eine Unwetterfront über den südlichen Teil Mittelfrankens sowie Schwaben. Starkregen mit 30 Litern pro Quadratmeter und Hagel mit Korngrößen von zwei Zentimetern hielt der DWD für im Bereich des Möglichen.

Im Dorf Welchenholz (Gemeinde Wilburgstetten, Landkreis Ansbach) hat ein Blitzschlag, so die erste Einschätzung vor Ort, eine Scheune mit Maschinenhalle in Brand gesetzt und einen Feuerwehr-Großeinsatz mit etwa 350 Einsatzkräften aus dem gesamten südlichen Landkreis ausgelöst.

Ein Wohnhaus direkt neben der abgebrannten Maschinenhalle konnten die Einsatzkräfte vor einem Übergreifen der Flammen bewahren. (Foto: Wolfgang Grebenhof)
Ein Wohnhaus direkt neben der abgebrannten Maschinenhalle konnten die Einsatzkräfte vor einem Übergreifen der Flammen bewahren. (Foto: Wolfgang Grebenhof)

Scheune in Welchenholz bei Wilburgstetten brennt nach Blitzeinschlag nieder

Etwa 350 Einsatzkräfte aus dem gesamten südlichen Landkreis Ansbach wurden in der Nacht zum Freitag zu dem Brand beordert.
17.07.2026
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Für die nördliche Hälfte des Landkreises Ansbach sowie südliche Ausläufer des Landkreises Neustadt/Aisch-Bad Windsheim erwartete der DWD lokal auftretende starke Gewitter. Hier galt Warnstufe zwei.

Erst am Dienstagabend hatte ein schweres Unwetter den Aischgrund und weitere Teile Mittelfrankens heimgesucht. Besonders schwer traf es den Ort Uehlfeld im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Dort gingen nicht nur Kirchenfenster und Dachziegel zu Bruch. Starkregen verwandelte die Straßen in reißende Sturzbäche, rund ein Dutzend Störche wurden im Hagelsturm getötet.

Wie im Winter: Der Hagel deckte Pflaster und Grünflächen in Uehlfeld gleichermaßen zentimeterhoch ein. (Foto: Markus Schneider)
Wie im Winter: Der Hagel deckte Pflaster und Grünflächen in Uehlfeld gleichermaßen zentimeterhoch ein. (Foto: Markus Schneider)

„Ich bin wie gelähmt”: Uehlfeld nach verheerendem Unwetter im Hagel-Schock

Die Schäden nach dem Sturm am Dienstag dürften hoch ausfallen. Doch auch emotional sind die Menschen im Ort angefasst – und in erster Linie fassungslos.
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Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
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