Großer Flächenbrand bei Walddachsbach: Polizei findet verkohlte Zigarettenreste | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.08.2026 11:41, aktualisiert am 10.08.2026 16:47

Großer Flächenbrand bei Walddachsbach: Polizei findet verkohlte Zigarettenreste

Zahlreiche Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Feuer auf den Wald übergriff. (Foto: Feuerwehr Neustadt)
Zahlreiche Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Feuer auf den Wald übergriff. (Foto: Feuerwehr Neustadt)
Zahlreiche Einsatzkräfte konnten verhindern, dass das Feuer auf den Wald übergriff. (Foto: Feuerwehr Neustadt)

Am späten Sonntagmorgen alarmierte die Integrierte Leitstelle Ansbach (ILS) um 9.57 Uhr zu einem Waldbrand zwischen Dietersheim und seinem Gemeindeteil Walddachsbach im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Dort brannte es laut Feuerwehr auf einer rund 15.000 Quadratmeter großen Fläche.

Wegen der derzeitigen Trockenheit drohte das Feuer, sich rasch auszubreiten. Um dies zu verhindern, wurden die Feuerwehren aus Dietersheim, Neustadt, Walddachsbach, Beerbach, Dottenheim, Altheim und Eichelberg, sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UGÖEL) mit der Drohnengruppe und das Technische Hilfswerk (THW), sowie mehrere Feuerwehr-Führungskräfte des Landkreises Neustadt/Aisch-Bad Windsheim herbeigerufen.

Unter der Einsatzleitung des Dottenheimer Kommandanten Marco Meyer bekämpften die Einsatzkräfte das Feuer mit mehreren Strahlrohren von zwei Seiten und konnten eine weitere Ausbreitung und das Übergreifen auf ein Waldstück verhindern.

Pumptankfässer voll mit Wasser

Unterstützt wurden sie dabei von Landwirten, die Wasser mit Pumptankfässern an die Einsatzstelle lieferten. Anschließend wurde der Bereich noch mit Wärmebildkameras kontrolliert. Nach rund einer Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder an ihre Standorte zurückkehren. Das THW und die UGÖEL konnten in der Anfangsphase des Einsatzes ihre Einsatzfahrten bereits wieder abbrechen.

Die Polizei stellte im Nachgang am Brandort Zigarettenreste fest, wie die Neustädter Inspektion am Montag berichtete. Sie ermittelt nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09161/8853-0 zu melden.

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