Nach Unwetter und Bremsmanövern: Mehrere Unfälle auf A6 und A7 im Kreis Ansbach | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 29.08.2026 12:42

Nach Unwetter und Bremsmanövern: Mehrere Unfälle auf A6 und A7 im Kreis Ansbach

Zu zwei Unfällen nach starkem Regen kam es auf den Autobahnen im Landkreis Ansbach. (Symbolbild: picture alliance / dpa)
Zu zwei Unfällen nach starkem Regen kam es auf den Autobahnen im Landkreis Ansbach. (Symbolbild: picture alliance / dpa)
Zu zwei Unfällen nach starkem Regen kam es auf den Autobahnen im Landkreis Ansbach. (Symbolbild: picture alliance / dpa)

Auf den Autobahnen im Landkreis Ansbach ist es am Freitag zu mehreren Unfällen mit insgesamt sieben beteiligten Fahrzeugen gekommen. Davon berichtet die Verkehrspolizei. Zwei Vorfälle sind auf vorüberziehende Unwetter zurückzuführen.

Den Anfang machte gegen 7 Uhr ein 34-Jähriger auf der A7. Der Mann war in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs, als er aufgrund von Aquaplaning kurz vor der Anschlussstelle Wörnitz die Kontrolle über sein Auto verlor. Der Wagen kam ins Schleudern und prallte rechts in die Außenschutzplanke. Dabei wurden mehrere Felder der Fahrbahnbegrenzung beschädigt. Der Mann blieb unverletzt, der Gesamtschaden beläuft sich auf 10.000 Euro.

Mitfahrerin war zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt

Gegen 13 Uhr folgte dann bei Lichtenau auf der A6 der nächste Crash: Auf Höhe des Parkplatzes Kohnweiher fuhr ein 22-Jähriger auf der linken Spur in Richtung Nürnberg. Wegen einsetzenden Starkregens musste der Autofahrer bremsen. Eine hintendrein fahrende 20-Jährige krachte mit ihrem Auto in das Fahrzeugheck des 22-Jährigen. Dieser erlitt leichte Verletzungen, ebenso eine 18 Jahre alte Mitfahrerin im hinteren Fahrzeug. Sie war laut Polizei nicht angeschnallt und stieß beim Aufprall mit dem Kopf gegen die Rückenlehne des Beifahrersitzes. Die junge Frau kam ins Krankenhaus, der Schaden liegt bei 20.000 Euro.

Die Feuerwehr Ansbach sicherte die Unfallstelle. Während der Bergung der Fahrzeuge kam es zeitweilig zu einem großeren Stau, der bis Herrieden reichte.

Auffahrunfall auf der A6 mit vier Beteiligten

Zeitgleich hatten die Einsatzkräfte in die andere Fahrtrichtung noch einen weiteren größeren Unfall zu betreuen: Bei Aurach musste eine 46-Jährige auf Höhe der Rastanlage Frankenhöhe auf der linken Spur verkehrsbedingt stark bremsen.

Eine 60-Jährige dahinter reagierte noch geistesgegenwärtig. Doch ein 56-Jähriger, mit seinem Auto an dritter Stelle, fuhr in das Fahrzeug vor ihm. Dieses wurde durch den Aufprall wiederum in das Heck der 46-Jährigen geschoben. Zudem konnte auch ein 23-Jähriger, ganz am Ende der Kette, nicht mehr bremsen und prallte leicht gegen das Auto des 56-Jährigen.

Alle Beteiligten blieben unverletzt, der Schaden beläuft sich aber auf rund 25.000 Euro.

Mehr zum Thema Blaulicht
Kellerbrand in Gollachostheim: Ringelblumensalbe löst Feuerwehr-Einsatz ausRothenburg: Betrüger gibt sich als Stadtwerke-Mitarbeiter aus und erbeutet BargeldUnfall in Ansbach: 16-Jährige bei Sturz von Kleinkraftrad leicht verletztAuto mit Wildschweinen zusammengestoßen: Acht Tiere nach Unfall bei Sachsen totFahrverbot missachtet: Mann holt Führerschein mit Motorrad in Neustadt/Aisch abGlasscherben bei Dinkelsbühl verloren: Schäden durch schlechte LadungssicherungNach Feier in Marktbergel schlafen gelegt: Jäger entdeckt Mann mit WärmebildkameraRadladerschaufel trifft Auto: 6000 Euro Schaden bei Unfall in GollhofenArbeitsunfall in Burgbernheim: Mann gerät mit Hand in HobelmaschineKind geschlagen: Ohrfeige am Neustädter Supermarkt-Parkplatz nach HänseleiUnfall mit sechs Verletzten am Autobahnkreuz A6/A7: Verursacher flüchtetRauch und Feuer im Motorraum: Auto gerät bei Birkenfeld in BrandFahrrad-Zubehör und Kleidung im Visier: Diebes-Duo war in Neustadt/Aisch auf TourMit über zwei Promille: Betrunkene verursacht Unfall bei Rothenburg und flüchtetFrau will Greifvogel ausweichen: Mehrere Unfälle auf der A7 bei Wörnitz

Johannes Hirschlach
Johannes Hirschlach
Redakteur für Digitales
north