SpVgg Ansbach unterliegt Schwaben Augsburg überraschend mit 0:2 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 18.10.2025 15:57

SpVgg Ansbach unterliegt Schwaben Augsburg überraschend mit 0:2

Niklas Seefried (Mitte) hatte in der ersten Hälfte gute Tormöglichkeiten gegen Schwaben Augsburg mit Rasmus Fackler-Stamm (rechts). (Foto: Martin Rügner)
Niklas Seefried (Mitte) hatte in der ersten Hälfte gute Tormöglichkeiten gegen Schwaben Augsburg mit Rasmus Fackler-Stamm (rechts). (Foto: Martin Rügner)
Niklas Seefried (Mitte) hatte in der ersten Hälfte gute Tormöglichkeiten gegen Schwaben Augsburg mit Rasmus Fackler-Stamm (rechts). (Foto: Martin Rügner)

Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten der Fußball-Regionalliga kassiert die SpVgg Ansbach die zweite Heimniederlage im Xaver-Bertsch-Sportpark diese Saison. Das 0:2 war die Folge einer ganz schwachen Leistung.

Damit konnte die Elf von Trainer Niklas Reutelhuber keine Wiedergutmachung für die Auswärtsniederlage unter der Woche beim FV Illertissen betreiben.

Mit Lukas Schmidt (Mitte) im Team will die SpVgg Ansbach wieder jubeln (rechts Mirko Puscher). (Foto: Martin Rügner)
Mit Lukas Schmidt (Mitte) im Team will die SpVgg Ansbach wieder jubeln (rechts Mirko Puscher). (Foto: Martin Rügner)

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Vor dem Anpfiff gab es unter dem Motto „Rote Karte gegen Rassismus” eine Aktion, bei der auch die Zuschauer und beide Mannschaften einbezogen wurden. Eine starke Reaktion auf die Beleidigungen, denen SpVgg-Akteur Noah Gebre beim Auswärtsspiel in Memmingen ausgesetzt war.

Für das Spiel gegen den Tabellenletzten holte Reutelhuber Offensivspieler Lukas Schmidt zurück in die Startelf, Verteidiger Abdennour Rhani blieb draußen.

Spielertrainer wieder am Bord

Bei den Schwaben kehrte Spielertrainer Matthias Ostrzolek nach abgelaufener Sperre ins Team zurück. Eine von drei Änderungen gegenüber der 0:1-Niederlage im Stadtderby gegen den FC Augsburg II.

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Ansbach erspielte sich in den ersten 20 Minuten mehrere ausgezeichnete Torchancen, doch weder Niklas Seefried, der zweimal allein vor Schwaben-Keeper Iason Drobny auftauchte, noch Patrick Kroiß nach feinem Doppelpass war ein erfolgreicher Abschluss vergönnt.

Verpasste Möglichkeiten auf beiden Seiten

Allgemeines Bedauern über verpasste Möglichkeiten zur Führung auch bei den Gästen, insbesondere nachdem Benedikt Krug den Ball nach einer Ecke völlig frei aus fünf Metern nicht im Tor untergebracht hatte.

Besser machte es ein paar Minuten später Mark Radoki, der nach einem einfachen Pass in die Tiefe von Ostrzolek per Flachschuss auf 0:1 stellte. Der Elan der ersten Minuten war bei den Ansbachern nun völlig dahin, Augsburg sogar dem zweiten Tor nahe.

In der zweiten Halbzeit musste nun einiges passieren, um einer Blamage gegen die sieglosen Schwaben zu entgehen. Es passierte: nichts. Jedenfalls nichts, was die Ansbacher dem angestrebten Erfolge näher gebracht hätte. Im Gegenteil: Mit einem Aufsetzer setzte Achitpol Keereerom SpVgg-Torhüter Heiko Schiefer unter Stress.

Elfmeter führt zum 0:2

Und in der 68. Minute fiel sogar das 0:2. Nach einem temporeichen Vorstoß von Radoki gab es Strafstoß, den Krug sicher verwandelte. Ansbach sah der zweiten Heimniederlage der Saison entgegen.

Während die Augsburger zunehmend sicher verteidigten, entwickelte Ansbach auch mit viel neuem Personal kaum Torgefahr und enttäuschte mit der wohl schwächsten Halbzeit der Saison.

SpVgg Ansbach: Schiefer - Puscher, Weeger, Zimmermann (80. Landshuter), Manz - Angermeier (72. Müller), Dietrich - Seefried, Ücüncü (72. Hayer), Schmidt (60. Rhani) - Kroiß (60. Nuhanovic).
TSV Schwaben Augsburg: Drobny - Redier, Krug, Herzig, Ruisinger - Fackler-Stamm - Sodji, Schwarzholz (19. Della Schiava), Ostrzloek, Keereerom (87. Luburic) - Radoki (91. Omenlo).
Tore: 0:1 Radoki (36.), 0:2 Krug (68./Foulelfmeter),
Gelb: Kroiß, Dietrich, Rhani, Landshuter - Ostrzolek, Ruisinger.
Zuschauer: 829.
Schiedsrichter: Maximilian Ziegler (Gerolzhofen).

Noah Gebre spielt seit dieser Saison für die SpVgg Ansbach. (Foto: Martin Rügner)
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Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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