SpVgg Ansbach unterliegt dem Spitzenteam aus Bayreuth mit 0:1 | FLZ.de

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Veröffentlicht am 26.10.2024 15:57

SpVgg Ansbach unterliegt dem Spitzenteam aus Bayreuth mit 0:1

Gefordert war die Ansbacher Defensive mit Michael Belzner (grünes Trikot) gegen Bayreuth (am Boden Eroll Zejnullahu. (Foto: Martin Rügner)
Gefordert war die Ansbacher Defensive mit Michael Belzner (grünes Trikot) gegen Bayreuth (am Boden Eroll Zejnullahu. (Foto: Martin Rügner)
Gefordert war die Ansbacher Defensive mit Michael Belzner (grünes Trikot) gegen Bayreuth (am Boden Eroll Zejnullahu. (Foto: Martin Rügner)

Die kleine Erfolgsserie der SpVg Ansbach von vier Spielen ohne Niederlage in der Fußball-Regionalliga ist zu Ende. Gegen die SpVgg Bayreuth gab es ein 0:1. Das entscheidende Tor fiel kurz vor Schluss. Anbach zeigte vor allem in der zweiten Hälfte ein gute Leistung und hätte sich einen Punkt verdient gehabt.

Kampfstarke Truppe

Die Bayreuther wusste schon, was sie erwartet. „Enges Stadion, kleiner, holpriger Platz, kampfstarke Truppe”, so Gästetrainer Lukas Kling. An Kampf ließen es die Ansbacher tatschlich nicht fehlen.

Der Ansbacher Trainer Niklas Reutelhuber veränderte seinen Startelf gegenüber dem 0:0 unter der Woche bei Wacker Burghausen auf zwei Positionen. Für Niklas Seefried und Nico Hayer spielten Christian Kestel und Lukas Schmidt.

Der Bayreuther Trainer Lukas Kling, dessen Team die beste Defensive der Liga stellt (nun zehn Spiele ohne Gegentor), holte gegenüber dem 1:0-Heimsieg unter der Woche Marco Stefandl für Marcel Götz ins Team.

Wieder eine Halbzeit ohne Gegentor

Es dauerte eine halbe Stunde, ehe Ansbach den ersten Torschuss abfeuerte. Doch der Versuch von Christian Kestel stellte Torhüter Lucas Zahaczewski vor keine großen Probleme. Eher Gefahr strahlten scharfe Hereingaben von Riko Manz und Kestel aus, die aber im Strafraum keine Abnehmer fanden.

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Kleine Fehler und Ungenauigkeiten prägten viele der Ansbacher Angrifsversuche. Viel mehr zu bieten hatten die Bayreuther in der Offensive aber auch nicht. Wenn es vor Heiko Schiefer gefährlich wurde, dann meist über die linke Seite. Aber der Ansbacher Torhüter blieb eine weitere Halbzeit ohne Gegentor.

Gleich nach dem Wechsel gab es mehrere brenzlige Situationen im Ansbacher Strafraum, doch weder Patrick Scheder noch Felix Heim brachten das Leder im Tor unter. Bei einem Freistoß von Eroll Zejnullahu war Schiefer auf dem Posten.

Großchance zur Führung vergeben

Ansbach hielt dagegen und hatte durch Michael Sperr die große Chance zur Führung. Doch der Schuss des Ansbacher Stürmers nach Vorlage von Manz klatschte ans Aluminium (70.).

Eine Großtat vollbrachte Schiefer, indem er den Kopfball von Edwin Schwarz nach Freistoß von Zejnullahu von der Linie fischte (79.)

Kurz vor Schluss schlug es dann doch ein im Ansbacher Gehäuse. Im Anschluss an eine Ecke fand ein Schuss des eingewechselten Bohdan Potalov den Weg ins Netz. Eine bittere Niederlage für die Gastgeber, die dem Favoriten lange erfolgreich Paroli geboten hatten.

SpVgg Ansbach: Schiefer - Belzner (90. Abadjiew), Hahn, Weeger, Manz - Schmidt (82. Hayer), Kestel (62. Seefried), Dietrich, Schelhorn (82. Sauerstein) - Kroiß, Sperr (78. Ücüncü).
SpVgg Bayreuth: Zahaczewski - Kehl, Weber, Schwarz, Lippert - Heim (63. Potalov), Zietsch, Zejnullahu, Stefandl (46. Görtler) - George (46. Scheder), Graf (74. Götz).

Tore: 0:1 Potalov (87.)
Gelb: Hahn - George.
Zuschauer: 1105.
Schiedsrichter: Lothar Ostheimer (Pfaffenhofen).


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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