SpVgg Ansbach schießt auch gegen Eichstätt wieder fünf Tore | FLZ.de

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Veröffentlicht am 15.02.2025 19:02

SpVgg Ansbach schießt auch gegen Eichstätt wieder fünf Tore

Unter Druck: Eichstätt (graue Trikots) forderte die Ansbacher Abwehr um Torwart Sebastian Heid. (Foto: Martin Rügner)
Unter Druck: Eichstätt (graue Trikots) forderte die Ansbacher Abwehr um Torwart Sebastian Heid. (Foto: Martin Rügner)
Unter Druck: Eichstätt (graue Trikots) forderte die Ansbacher Abwehr um Torwart Sebastian Heid. (Foto: Martin Rügner)

Den XXL-Test eine Woche vor dem Punktspielstart in der Fußball-Regionalliga gegen den VfB Eichstätt entschied die SpVgg Ansbach mit 5:4 für sich.

Gegen das Bayernliga-Spitzenteam war erneut Michael Sperr der überragende Angreifer im Team der nullneuner. Die ersten drei Tore gingen auf das Konto des Stürmers, der dabei von Zuarbeit von Niklas Seefried profitierte und bei einem abgefälschten Schuss auch etwas Glück hatte.

Sperr trifft und trifft und trifft

Sperr, auch in der Punkterunde mit neun Toren der beste Schütze, hat nun in vier Testspielen in Serie immer getroffen. Die beiden weiteren Ansbacher Tore erzielten Nico Hayer und Lukas Schmidt, der eine Flanke von Tom Abadjiew in die Maschen wuchtete.

Reutelhuber setzt 22 Spieler ein

SpVgg-Trainer Niklas Reutelhuber setzte in dem auf dreimal 45 Minuten angesetzten Vorbereitungsspiel (der dritte Abschnitt wurde dann einvernehmlich auf 30 Minuten verkürzt) 22 Akteure ein. Darunter waren mit Andac Ginyol und Luca Glanz auch zwei Nachwuchskräfte, nicht jedoch Abwehrchef Eric Weeger, der wegen einer leichten Kopfverletzung geschont wurde.

Auf dem zum Teil noch mit Schneeresten und Eiskrümeln bedeckten und daher rutschigen Kunstrasenplatz entwickelte sich dennoch ein intensives und schnelles Spiel. Eichstätt beeindruckte vor allem im ersten Abschnitt mit dem Einsatz mehrerer mutiger Balljäger tief in der gegnerischen Hälfte. Die Ansbacher taten sich dann oft schwer, das Pressing zu überspielen.

Trainer will an der Konstanz arbeiten

Im Verlauf der 120 Minuten gab es aber auch andere Phasen, in denen die Ansbacher den Gegner beherrschten und beim Verwerten der Torchancen waren sie den Gästen jedenfalls deutlich voraus.

„Wir haben hinten zu viel zugelassen, das war nicht gut. Aber wir haben uns viele Torchancen herausgespielt, das war gut“, sagte Reutelhuber und dass man an der mangelnden Konstanz arbeiten müsse.

Freistoß in die kurze Ecke

Wieder gab es Gegentore nach Standardsituationen, wobei Pascal Schittler nach einer Ecke erfolgreich war und Arif Ekin beim ersten seiner zwei Treffer Heiko Schiefer mit einem Freistoß in die kurze Ecke überlistete. Beim dritten VfB-Tor durch Timo Jung war Schiefer erneut nicht ohne Schuld.

Der zweite Testspielsieg innerhalb weniger Tage nach dem 5:1 über den Landesligisten SC Großschwarzenlohe hatte allerdings für den Trainer nur begrenzte Aussagekraft.

„Das Spiel zu bewerten fällt schwer, weil die Spieler kaum Stand hatten. Mit einem Regionalligaspiel auf Rasen ist das nicht zu vergleichen“, so Reutelhuber.

SpVgg Ansbach: Heid – Belzner, Bayerlein, Rhani, Manz – Seefried, Sauerstein, Dietrich, Landshuter – Sperr, Kroiß.
Ab 61. Minute: Schiefer – Belzner, Bayerlein, Rhani, Manz – Schmidt, Schelhorn, Dietrich, Ücüncü – Sperr, Kroiß.
Ab 76. Minute: Schiefer – Abadjiew, Bayerlein, Oberseider, Manz – Hayer, Angermeier, Schelhorn (90. Ginyol), Deliboyraz – Schmidt, Ücüncü (90. Glanz).
Tore: 1:0 Michael Sperr (12.), 1:1 Pascal Schittler (15.), 2:1, 3:1 Sperr (37., 59.), 3:2 Arif Ekin (78.), 4:2 Hayer (91.), 4:3 Timo Jung (99.), 5:3 Lukas Schmidt (100.), 5:4 Ekin (118.).


Alexander Keck
Alexander Keck
Der noch in Vor-Internetzeiten der FLZ zugelaufene Schwarzwälder hat im Verlauf von fast drei Jahrzehnten die fränkischen Merkwürdigkeiten, die in Ohrmuscheln (Allmächd!) und auf Esstellern (Saure Zipfel!) landen schätzen gelernt. Nur die im Vergleich zu Spätzle stets zu breiigen Knödel mag der Schwabe nicht. Das Schreiben über Sport dagegen immer noch sehr - gerne auch abseits des Mainstreams.
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