Die Erfolgsserie der SpVgg Ansbach in der Fußball-Regionalliga gegen Wacker Burghausen setzt sich fort. Nach vier Spielen ohne Niederlage in den vergangenen beiden Spielzeiten gegen den ehemaligen Zweitligisten gab es nun ein 0:0. Für die nullneuner dem Spielverlauf nach zweifelsohne ein Punktgewinn.
Der Ansbacher Trainer Niklas Reutelhuber nahm gegenüber dem 2:1-Erfolg über Schwaben Augsburg zwei Änderungen in der Startelf vor. Für Tarkan Ücüncü und Christian Kestel kamen Daniel Schelhorn und Niklas Seefried.
„Wir wollen den Wendepunkt mit aller Gewalt einläuten“, hatte Wacker-Trainer Robert Berg seiner Elf für den 16. Spieltag mitgegeben. Drei Niederlagen in Folge hatte Burghausen kassiert.
Ansbach dagegen nahm mit dem Schwung von sieben Punkten aus den letzten Spielen die lange Reise an die österreichische Grenze in Angriff.
Von Burghausener Gewalt war im ersten Abschnitt nicht viel zu spüren. Beide Teams agierten diszipliniert und darum bemüht, Fehler zu vermeiden. Das phasenweise sehr mutige Pressing der Ansbacher weit in der gegnerischen Hälfte führte nicht zu torgefährlichen Situationen. War Wacker-Keeper Markus Schöller in der ersten Halbzeit überhaupt mal am Ball?
Heiko Schiefer im anderen Tor schon, wobei die Bälle, die auf seinen Kasten kamen, keine große Herausforderung darstellten.
Kurz nach der Pause änderte sich das. Nach einer schönen Einzelaktion von Niklas Doll musste Schiefer eine starke Parade zeigen, um den Rückstand zu verhindern.
Burghausen intensivierte das Offensivspiel und brachte frische Leute. Der eingewechselte Daniel Bares führte sich mit einem Kopfball, der nur knapp neben dem Tor landete, ein und einen Flachschuss des ebenfalls kurz zuvor eingewechselten Noah Shawn Agbaje lenkte Schiefer an den Pfosten. Der schussgewaltige Agbaje feuerte noch mehrere gefährliche Bälle ab, doch immer war der Ansbacher Schlussmann auf dem Posten. So rettete Ansbach den Teilerfolg über die Zeit. Mehr war nicht drin, da den eigenen Angriffen die Präzision fehlte.
Wacker Burghausen: Schöller – Schulz, Maljojoki, Mares, Sommerauer – Malinowski (72. Duxner), Walchhütter, Bachschmid, Hofbauer – Doll (63. Agbaje), Lema (55. Bares).
SpVgg Ansbach: Schiefer – Belzner, Hahn, Weeger, Manz – Seefried, Schelhorn (72. Kestel), Dietrich, Hayer (81. Bayerlein) – Sperr (72. Schmidt), Kroiß (94. Abadjiew).
Gelb: Hofbauer – Dietrich, Seefried, Schmidt.- Zuschauer: 751.- Schiedsrichter: Wolfgang Haslberger (St. Wolfgang):