Ein später Boxenstopp beim 12-Stunden-Rennen auf dem Mount Panorama Circuit in Bathurst/Australien verhagelte Maximilian Götz eine Podiumsplatzierung. Letztlich fuhren der Uffenheimer, Lucas Auer und Jayden Ojeda auf Rang 5 über die Ziellinie.
Auer hatte im Mercedes-AMG von Craft-Bamboo Racing im Qualifying die schnellste Zeit aufgelegt, Götz durfte so zum Start dieses ersten Saisonrennens der Intercontinental GT Challenge im Morgengrauen das Feld anführen. Nach etwas mehr als einer Stunde wurde er aber von einem Ferrari ins Kiesbett geschubst. Götz verlor eine Runde, die er sich aber nach etwa 1:45 Stunden bei einer weiteren Gelbphase zurückholen konnte.
Seine Fahrerkollegen arbeiteten sich in der Folge wieder nach vorne und ab Rennstunde 6 fuhr der Craft-Bamboo-Mercedes auf Rang 2 hinter dem WRT-BMW der späteren Sieger um Augusto Farfus sowie Kelvin und Sheldon van der Linde.
Das änderte sich erst in der letzten Stunde am Sonntagmorgen deutscher Zeit, als Auer von Chaz Mostert (Ferrari) überholt wurde und dann sechs Minuten vor Schluss noch einmal an die Box zum Nachtanken musste. Drei Autos hatten mehr Sprit gespart und mussten nicht mehr an die Box. Diese landeten auf dem Podium, für Auer, Götz und Ojeda reichte es nur zu Rang 5.