Solaranlage: Bundesnetzagentur warnt vor Betrugsversuchen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 19.05.2026 17:11

Solaranlage: Bundesnetzagentur warnt vor Betrugsversuchen

Sie haben eine Photovoltaikanlage und ein Schreiben der Bundesnetzagentur bekommen, das mit Sanktionen droht? Dann könnte es sich hierbei um Betrüger handeln. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Sie haben eine Photovoltaikanlage und ein Schreiben der Bundesnetzagentur bekommen, das mit Sanktionen droht? Dann könnte es sich hierbei um Betrüger handeln. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)
Sie haben eine Photovoltaikanlage und ein Schreiben der Bundesnetzagentur bekommen, das mit Sanktionen droht? Dann könnte es sich hierbei um Betrüger handeln. (Foto: Christin Klose/dpa-tmn)

Sie haben einen Brief erhalten, in dem Sie beschuldigt werden, Ihre Photovoltaikanlage nicht ordnungsgemäß im Marktstammdatenregister registriert zu haben? Dann sind Sie ins Visier von Betrügern geraten, wie aus einem Warnhinweis der Bundesnetzagentur hervorgeht.

Die Adressaten der Briefe werden demnach zur umgehenden Registrierung der Anlage sowie einer EEG-Jahresmeldung an eine E-Mail-Adresse aufgefordert. Außerdem sollen sie eine Zahlung an ein vermeintliches Konto der Bundesnetzagentur leisten. Als Mailadresse, unter der die Bundesnetzagentur kontaktiert werden soll, wird in dem Schreiben „bnetza@mail.de“ genannt. 

Nichts überweisen, nichts mitteilen

Eine solche Mailadresse existiert bei der Bundesnetzagentur aber gar nicht, wie die Behörde mitteilt. Und auch die im Schreiben genannte Absenderadresse (Außenstelle Sömmerda) stimmt mit keiner realen Adresse der Bundesnetzagentur überein. Sie ist schlicht erfunden. Gleiches gilt für die Telefonnummer.

Sollten Sie ein solches Schreiben erhalten, rät die Bundesnetzagentur die örtliche Polizei zu informieren und keinesfalls persönliche Daten wie beispielsweise Ihre IBAN mitzuteilen. Überweisen Sie in keinem Fall Geld und senden Sie auch keine Mail an die gefälschte Adresse.

© dpa-infocom, dpa:260519-930-101811/1


Von dpa
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