Mit „Schopflochs Entwicklung hochzufrieden“ lautete das Resümee beim kürzlichen Neujahrsempfang der Marktgemeinde im Evangelischen Gemeindehaus.
Und dieses „Hochzufrieden“ kann an vielen Faktoren in der Gemeinde abgelesen werden. Die verkehrsgünstige Lage an der B25, eine hohe Lebens- und Wohnqualität, viele mittelständische Betriebe, ein großes ehrenamtliches Engagement von der „Medine“ über soziales Miteinander in Vereinen, der Feuerwehr, Rettungsdiensten, gesellschaftlichen Gruppen oder Kirche und sie alle verbindet eine Anpacker-Mentalität im 3000 Einwohner zählenden Markt Schopfloch.
Eine Zeit der Besinnung, um Bilanz zu ziehen und das neue Jahr mit Zuversicht und Tatkraft anzugehen, überschreibt Bürgermeister Oswald Czech seine Botschaft zum Jahreswechsel im Amts- und Mitteilungsblatt und sein Ansatz ist seit jeher: mehr Chancen sehen als Bedenken anführen und mehr Lösungen suchen als Probleme wälzen.
Angepackt wurde beispielsweise die Sanierung der Grundschule mit Einrichtung, Ganztagsbetreuung und Mensa mit einer Investition von fast vier Millionen Euro bei einer Förderung von fast 2,4 Millionen Euro, in die Ertüchtigung der Abwasserpumpwerke werden 1,3 Millionen Euro investiert, der Bau einer Pumptrack-Anlage ist noch vorgesehen, genauso wie die Dorferneuerung in Lehengütingen mit geschätzten 2,8 Millionen Euro.
Großartig ist der Bau der B25-Ortsumfahrung dieses Ortsteils. Lange haben die Bürgerinnen und Bürger mit der Gemeinde dafür gekämpft. Das wird ein wunderbarer Ausklang der langen Amtszeit für den nun 68-jährigen Rathauschef.
Vier Perioden war Oswald Czech Bürgermeister der Gemeinde, hat 30 Jahre Kommunalpolitik mitgestaltet und war 24 Jahre Kreisrat im Kreistag des Landkreises Ansbach. Oswald Czech ist gelernter Agraringenieur, hat in seinem Studium den Schwerpunkt auf Betriebswirtschaft gelegt und strahlt, das sieht man ihm an, Zuversicht und Tatkraft aus.
Seit vier Jahren ist Schopfloch schuldenfrei. Trotz aller Bedenken konnte auch im Industrie-/Gewerbepark InterFranken viel erreicht werden. Die Planfeststellung für Güterbahnanschluss und Autobahnanschluss ist im Laufen und „guter Dinge und voller Hoffnung“ ist Oswald Czech für dieses Projekt.
Weit vorausschauend hat Oswald Czech auch immer für „seine“ Gemeinde gewirkt: die Projekte so gut vorzubereiten und fix und fertig parat zu haben, war ihm immer wichtig, denn wenn Fördertöpfe sich öffnen, muss schnell gehandelt werden. Alle Entscheidungen dienten dem Zweck, die Gemeinde noch lebens- und liebenswerter zu gestalten und einen Beitrag für alle Generationen zu leisten. Czechs ausdrücklicher Dank gilt rückblickend allen, die sich in der Gemeinde ehrenamtlich engagieren.
Zunächst schallt aber bis zum Faschingsdienstag „Tschi, Tscha, Tscha“ durch die Gemeinde, denn in der Hochburg der „Foosnacht“ mit der Faschingsgesellschaft „Medine“ wird kräftig gefeiert.
Und letztlich bleibt noch die Frage, was für Oswald Czech ab 1. Mai 2026 kommt: Er wird sich zu Hause auf dem Bauernhof mit seiner Ehefrau in der Pferdehaltung engagieren, freut sich, demnächst Opa zu werden und kann erst einmal „entspannt durchschnaufen“.