Veröffentlicht am 06.12.2022 12:28, aktualisiert am 07.12.2022 12:58

Rothenburg: 16-jährige Steinwerferin auf frischer Tat ertappt

Von der Fußgängerbrücke zwischen dem Rothenburger Hallenbad und dem Schulzentrum wurden mehrmals Steine auf fahrende Autos geworfen. (Foto: Volker Raab)
Von der Fußgängerbrücke zwischen dem Rothenburger Hallenbad und dem Schulzentrum wurden mehrmals Steine auf fahrende Autos geworfen. (Foto: Volker Raab)
Von der Fußgängerbrücke zwischen dem Rothenburger Hallenbad und dem Schulzentrum wurden mehrmals Steine auf fahrende Autos geworfen. (Foto: Volker Raab)

Im Bemühen, die jüngste Serie von Steinwürfen auf fahrende Autos aufzuklären, hat die Rothenburger Polizei einen Erfolg erzielt. So sei eine 16-Jährige am Dienstag von zivilen Ermittlern auf frischer Tat bei einem weiteren Versuch dieser Art erwischt worden, hieß es.

Mehrmals innerhalb weniger Tage waren in Rothenburg von der Fußgängerbrücke zwischen Hallenbad und Schulzentrum Steine auf fahrenden Pkw geworfen worden, offensichtlich in der vollen Absicht, damit erhebliche Schäden zu verursachen. Zeugenbeschreibungen ließen vermuten, dass die Taten auf das Konto einer Person gingen.

Zivile Kräfte der örtlichen Inspektion hätten deshalb zuletzt das Umfeld der Brücke intensiv beobachtet, so ein Polizeisprecher. Am Dienstag habe das zum Ziel geführt.

Die Jugendliche, die dabei gesehen wurde, wie sie von der Brücke aus einen Stein Richtung Fahrbahn warf, wurde demnach festgenommen und zur Klärung des Sachverhalts in die Dienststelle gebracht. Anschließend übergaben die Beamten die 16-Jährige an Erziehungsberechtigte.

Gegen die Jugendliche werde nun wegen gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr sowie wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung in drei Fällen ermittelt, hieß es weiter. Eingeräumt habe die Verdächtige die anderen ihr zur Last gelegten Taten bisher nicht. Auch zum Motiv für den Steinwurf, bei dem sie erwischt wurde, habe die 16-Jährige sich bislang nicht geäußert, teilten die Beamten mit.

Von der weiteren Ermittlungsarbeit erhoffe man sich diesbezüglich Aufschluss, so ein Polizeisprecher gegenüber der Redaktion. Vorläufig könnten auch keine näheren Angaben zu den entstandenen Sachschäden und zum Durchmesser der geworfenen Steine gemacht werden.


Jürgen Binder

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