Der Vorfall liegt schon drei Tage zurück. Erst jetzt entschieden sich die Eltern des 14-jährigen Geschädigten, Anzeige zu erstatten. Zuvor war der Teenager in Ansbach durch einen Luftgewehrschuss schwer verletzt worden. Das Projektil blieb sogar im Kopf stecken. Was war passiert?
Zwei Jugendliche – 14 und 15 Jahre alt – hatten nach Angaben der Ansbacher Polizei am Mittwochnachmittag gegen 16 Uhr in einem Garten in Ansbach „mit einem Luftgewehr und der dazugehörigen Munition hantiert”. In diesem Zuge löste sich ein Schuss aus der Waffe und traf den 14-Jährigen im Bereich des Kopfes.
„Das Projektil blieb dort stecken und musste in einer Nürnberger Klinik operativ entfernt werden”, heißt es im Pressebericht. Und: „Der Geschädigte schwebte nicht in Lebensgefahr, aber es war nur dem Zufall überlassen, dass keine schlimmeren oder gar tödlichen Verletzungen entstanden.”
Die Tatwaffe und die Munition wurden noch am Freitag sichergestellt, nachdem ein Richter „deren Einziehung” angeordnet hatte. Die näheren Umstände des Geschehens sind jetzt Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens wegen gefährlicher Körperverletzung, das gegen den 15-jährigen Jungen eingeleitet wurde, informiert die Polizei abschließend.