Plötzlich im Sturm: Notfalltipps für Fußgänger | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 23.10.2026 09:34

Plötzlich im Sturm: Notfalltipps für Fußgänger

Wer im Freien von einem Sturm oder Gewitter überrascht wird, sollte schnell geeigneten Schutz suchen oder eine sichere Haltung einnehmen. (Foto: Arne Dedert/dpa/dpa-tmn)
Wer im Freien von einem Sturm oder Gewitter überrascht wird, sollte schnell geeigneten Schutz suchen oder eine sichere Haltung einnehmen. (Foto: Arne Dedert/dpa/dpa-tmn)
Wer im Freien von einem Sturm oder Gewitter überrascht wird, sollte schnell geeigneten Schutz suchen oder eine sichere Haltung einnehmen. (Foto: Arne Dedert/dpa/dpa-tmn)

Der Herbst ist da - und mit ihm das raue Wetter. In den kommenden Tagen sind mehrere Stürme in vielen Teilen Deutschlands und vereinzelt auch Graupelgewitter angesagt. Grundsätzlich gilt: „Die oberste Regel ist: Bleiben Sie zu Hause“, rät das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Doch was ist zu tun, wenn es einen doch mal im Freien erwischt? 

Hallen mit großer Deckenspannweite meiden

„Meiden Sie ungeschützte Orte, an denen Sie von Gegenständen getroffen werden könnten, die der Sturm mitreißt“, heißt es. Besser: Schutz in einem Gebäude abseits eines Fensters suchen. Vermeiden Sie, wenn es geht, eine Halle mit großer Deckenspannweite, denn diese kann bei extremen Windböen stark belastet werden und im Extremfall einstürzen. 

Hagelt es und es ist nirgendwo Unterschlupf zu finden, legen Sie sich mit dem Gesicht auf den Boden und schützen Kopf und Nacken mit den Händen. Geraten Sie ohne Schutz in ein Gewitter, gehen Sie dagegen mit eng zusammenstehenden Füßen, möglichst in einer Mulde, auf den Fußballen in die Hocke. 

Wichtig: Bei Gewitter offenes Gelände, Berggipfel, Bäume, Türme, Masten und Antennen meiden und sich nicht an Zäune lehnen. Vermeiden Sie es generell, Gegenstände aus Metall zu berühren. Zu Überlandleitungen sollten Sie laut dem Bundesamt für Katastrophenschutz einen Mindestabstand von 50 Metern einhalten. 

So werden Sie nicht von einem Sturm überrascht

Damit Sie gar nicht erst von Unwettern überrascht werden, empfiehlt unter anderem der Deutsche Feuerwehrverband die Installation von offiziellen Warn-Apps wie NINA, der offiziellen Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes. In die Anwendung für Mobiltelefone sind Warnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer integriert.

© dpa-infocom, dpa:261023-930-881340/1


Von dpa
north