Wegen drohender Starkregenfälle und Überschwemmungen sowie möglichen Erdrutschen haben die chilenischen Behörden für mehrere Gebiete der Hauptstadt Santiago de Chile die Alarmstufe Rot ausgerufen. Darauf weist das Auswärtige Amt in den aktuellen Reise- und Sicherheitshinweisen hin.
Betroffen sind nach Angaben des chilenischen Katastrophenschutzes unter anderem die Gemeinden San José de Maipo, Puente Alto, Pirque, La Florida, Peñalolén, La Reina, Las Condes, Lo Barnechea, Vitacura und Colina. Viele davon liegen am Rand der Anden.
Auch in weiteren Teilen Zentralchiles wird mit heftigen Regenfällen gerechnet. Für die Regionen zwischen Coquimbo nördlich von Santiago und Bío Bío südlich der Hauptstadt wurde der Klimanotstand ausgerufen.
Reisende sollten sich über die Medien, die chilenische Zivilschutzbehörde SENAPRED und den staatlichen Wetterdienst über die Lage und betroffene Gebiete informieren und diese weiträumig meiden. Das Auswärtige Amt rät außerdem, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden zu beachten.
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