Früher galt es als notwendig und selbstverständlich, der schriftlichen Bewerbung ein Foto beizufügen. In den letzten Jahren hat sich die Unternehmenskultur dahingehend geändert, dass ein Foto entweder nicht mehr erforderlich oder sogar überhaupt nicht mehr erwünscht ist.
Damit bleibt dem Bewerber prinzipiell freigestellt, ob er seinen Unterlagen ein solches beifügen möchte. Wird sich dafür entschieden, so sollte es im Lebenslauf am rechten oberen Rand platziert werden.
Wie auch der schriftliche Inhalt der Bewerbungsunterlagen ist das Foto Bestandteil des ersten Eindrucks. Jedoch bevor die Bewerbung gelesen wird, steht das Bild im Fokus. Hat der Bewerber ein sympathisches Lächeln? Wurde die Kleidung passend zum Job gewählt? Sieht die Frisur seriös aus? Auch wenn das Bewerbungsfoto keine Raketenwissenschaft darstellt, so sollte man dennoch einiges bedenken.
Ausgeschnittene Urlaubsbilder oder Ganzkörperaufnahmen sind für eine Bewerbungsmappe unpassend. Wichtig ist, dass unbedingt ein Foto von einem Fotografen gewählt wird. Nur dann strahlt dieses Professionalität aus und kann eine Bewerbung positiv beeinflussen.
Wenn man sich in die Hände eines Profis begibt, entstehen Bilder, mit denen man sich wohlfühlt und überzeugen kann. Fotografen wählen immer einen neutralen Hintergrund, denn so lenkt nichts vom Gesicht ab. Der Körper ist dem Betrachter zugeneigt, denn schließlich will man auch Zugewandtheit suggerieren.
Abgesehen von der Bildauflösung, dem perfekten Licht und der richtigen Pose, sollte man auf die Expertise eines Fotografen vertrauen, damit das Beste von einem selbst zum Vorschein kommt.
Auf der Ausbildungs- und Studienmesse im KKC in Bad Windsheim werden im Übrigen sogar kostenlos professionelle Fotos aufgenommen. Eine gute Gelegenheit, die eigenen Unterlagen mit einem passenden Foto zu ergänzen!