Ob auf Wassermelone, Tomaten oder Ofengemüse - erst salziger Feta verpasst mediterranen Gerichten oft den gewissen Kick an Würze und Cremigkeit. Wer im Supermarkt allerdings zu einem weißen Käse in Salzlake greift, hat nicht automatisch einen griechischen „Feta“ aus Schafsmilch in der Hand. Was ihn von den „Verwandten“ im Kühlregal unterscheidet, erklärt die Verbraucherzentrale NRW.
Oft sehen sich unterschiedlichen Käseprodukte in Salzlake zum Verwechseln ähnlich, heißen aber Hirtenkäse oder weißer Käse in Salzlake, sind häufig aus Kuhmilch hergestellt und meist auch günstiger. Ein genauer Blick auf die Verpackung lohne sich daher, so die Verbraucherschützer. Sie stellen klar: Fehlt in der Bezeichnung oder Zutatenliste der Hinweis auf Schafs- oder Ziegenmilch, handelt es sich um Käse aus Kuhmilch und nicht um echten Feta.
Wichtig für den Einkauf: Nur Produkte mit der Bezeichnung „Feta“ sind durch die europäische Kennzeichnung „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g. U.) geschützt. Sie garantiert, dass der Käse nach festgelegten Vorgaben aus Schafs- und gegebenenfalls Ziegenmilch hergestellt wurde, in Salzlake gereift ist und in einer bestimmten Region Griechenlands produziert wurde.
„Die Bezeichnung „Feta” ist rechtlich geschützt und steht für eine klar definierte Herkunft und Herstellungsweise“, erklärt Elisbeth van Thiel, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale. Sie rät: „Wer echten Feta kaufen möchte, sollte deshalb nicht nur auf das Aussehen, sondern auf den Namen und die Herkunftsangabe achten.“
Die Rezeptentwickler der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) haben für ihre Webseite „geerntet-in-deutschland.de“ eine leckere Kombination von griechischem Feta mit (heimischen) Bohnen kreiert, die auch perfekt für eine Lunch-Box geeignet ist. So geht's:
Zutaten für 2 Personen:
Zubereitung:
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