Nächste Bauphase auf der Strecke Nürnberg–Ansbach: Wie S4 und RE90 nun fahren | FLZ.de

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Veröffentlicht am 25.04.2026 11:42

Nächste Bauphase auf der Strecke Nürnberg–Ansbach: Wie S4 und RE90 nun fahren

Die S4 verkehrt bis Juli zwischen Ansbach und Nürnberg nur eingeschränkt. (Foto: Manfred Blendinger)
Die S4 verkehrt bis Juli zwischen Ansbach und Nürnberg nur eingeschränkt. (Foto: Manfred Blendinger)
Die S4 verkehrt bis Juli zwischen Ansbach und Nürnberg nur eingeschränkt. (Foto: Manfred Blendinger)

Die Bauarbeiten an der Bahnstrecke Nürnberg–Ansbach gehen am Montag in die nächste Phase über. Die Sperrung des Abschnitts zwischen Nürnberg Hbf und Schweinau endet. Nun fokussiert sich alles auf Hangarbeiten bei Roßtal. Diese haben noch monatelange Folgen.

Seit 17. April bis noch zum 9. Juli 2026 fährt die S-Bahn überwiegend nur noch im Stundentakt zwischen Nürnberg und Ansbach. Einen Baufahrplan gibt es nicht, die Änderungen sind bereits im Jahresfahrplan eingearbeitet worden und in den digitalen Auskunftsmedien verzeichnet. Hintergrund der Einschränkungen sind seit Jahren geplante Maßnahmen zur Hangsicherung zwischen Roßtal und Heilsbronn. Hier steht abschnittsweise bis Juli nur noch ein Gleis zur Verfügung.

Das sind die Änderungen auf der S4

Konkret bedeutet diese nächste Bauphase ab Montag, 27. April: Die S4 kann wieder in Nürnberg Hbf starten und enden, fährt allerdings (wie schon seit einigen Tagen) deutlich seltener als gewohnt.

Im betroffenen Zeitraum verkehren die S-Bahnen durchgehend im Stundentakt. Hinzu kommen Verstärkerzüge zur Hauptverkehrszeit. Diese können allerdings nicht an den Stationen Heilsbronn, Raitersaich, Roßtal-Wegbrücke und Roßtal halten und fahren entsprechend ohne Stopp durch. Die morgendliche Express-S4 von Nürnberg nach Ansbach entfällt.

So fährt der RE90 zwischen Ansbach und Nürnberg

Regionalexpress (RE90) und Intercity sollen während der Bauphase weiterhin verkehren. Auch die verlängerte Fahrzeit des RE90 ist mit Ende der Bauarbeiten am Nürnberger Hauptbahnhof wieder passé. In den vergangenen Wochen wurden die Züge über den Rangierbahnhof umgeleitet, was die Reisezeit deutlich verlängert hatte.

Allerdings fällt der RE90 wiederum zumindest bis Mittwoch, 29. April, zwischen Ansbach und Nürnberg aus. Er wird durch Busse ersetzt, deren Fahrzeiten im DB Navigator eingepflegt sind. Die Busse halten unterwegs nur in Heilsbronn.

Mit dem RE verdichtet sich an den größeren Halten der Stundentakt zwischen Nürnberg und Ansbach alle zwei Stunden. An Haltepunkten wie Petersaurach-Nord reduzieren sich wiederum die Zugverbindungen bis Juli um etwa die Hälfte, weil dort lediglich die ausgedünnte S-Bahn hält.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft hat alle Bahnhöfe in Bayern bewertet. Darunter ist auch Markt Erlbach, das kein gutes Ergebnis einfährt. (Archivbild: Johannes Hirschlach)
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Zusätzliche Busse im Schülerverkehr

Immerhin versucht die DB nun noch etwas entgegenzuwirken: „Zur Entlastung des Schülerverkehrs fahren in den Morgenstunden zusätzliche Busse zwischen Heilsbronn und Ansbach-Schlossplatz und Ansbach-Schulzentrum”, erklärt die DB. Die Zusatzbusse sollen, so geht aus dem mitgelieferten Ergänzungs-Fahrplan hervor, bis zum 22. Mai fahren, jedoch nur an Schultagen.

Eingerichtet werden drei morgendliche Buslinien. Eine vom Heilsbronner Bahnhof (Abfahrt 7.15 Uhr), eine vom Bahnhof Wicklesgreuth (Abfahrt 7:19 Uhr) und eine von Sachsen bei Ansbach (Unterführung, Abfahrt 7.23 Uhr). Die Busse fahren jeweils direkt bis zum Schlossplatz und von dort weiter bis zum Schulzentrum

Die S-Bahnen zwischen Crailsheim und Ansbach fahren alle zwei Stunden. Doch am genauen Zeitplan stören sich etliche Nutzer. (Foto: Johannes Hirschlach)
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Von Johannes Hirschlach und Andreas Reum
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