Nachwuchs im Freilandmuseum Bad Windsheim: Kuh Bea bringt 15. Kalb zur Welt | FLZ.de

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Veröffentlicht am 09.11.2025 11:57

Nachwuchs im Freilandmuseum Bad Windsheim: Kuh Bea bringt 15. Kalb zur Welt

Der Rindernachwuchs Bea mit seiner Mutter Babsi. (Foto: Christine Berger)
Der Rindernachwuchs Bea mit seiner Mutter Babsi. (Foto: Christine Berger)
Der Rindernachwuchs Bea mit seiner Mutter Babsi. (Foto: Christine Berger)

Gefleckter Kopf, braunes Maul, schwarze Hornspitzen, dunkle Klauen und gescheckte Beine: alles Merkmale, die ein Triesdorfer-Tiger-Rind vom Fleckvieh unterscheiden. Obwohl Bea, zweitjüngstes Rind im Stall des Fränkischen Freilandmuseums, keine dieser Eigenschaften hat, ist sie etwas Besonderes: Sie ist das 15. Kalb von Mutter Babsi.

Vor sechs Jahren sorgte Babsi für Aufregung in der Einrichtung des Bezirks Mittelfranken, als sie ihre Zwillinge Brösel und Brownie kurz vor dem errechneten Termin ganz ohne menschliche Hilfe auf die Welt gebracht hatte. Im Herbst vor zwei Jahren wurde mit ihrem damaligen Kalb Berta eine „Tigerin“ mit einer geradezu mustergültigen, klein gefleckten Fellzeichnung geboren.

Triesdorfer Tiger gelten als gefährdete Tierrasse

Die Triesdorfer Tiger gelten als gefährdete Tierrasse, das Bad Windsheimer Freilandmuseum ist Mitglied im Verein zur Erhaltung des Ansbacher-Triesdorfer Rindes. Nun sorgt Babsi erneut für Freude mit ihrem 15. gesunden Kalb. Bei Rindern ist dies alles andere als eine Selbstverständlichkeit, für das landwirtschaftliche Team des Freilandmuseums trägt die extensive Haltung und Fütterung im Museumsalltag zum Züchtungserfolg bei.

Seit fünf Jahren hat Babsi die Rolle der Leitkuh im Museumsstall inne, der Rindernachwuchs wird mit ihr zusammen eingespannt, um die Jungtiere an das Geschirr zu gewöhnen. Zuletzt war Babsi an der Seite ihrer Tochter Berta im Einsatz. Obwohl Berta und Bea denselben Vater haben, wird Bea im Gegensatz zu ihrer Schwester zwar nicht als Triesdorfer Tiger bewertet, etwas Besonderes ist sie für das Freilandmuseum dennoch.

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