RATGEBER: Bauen & Wohnen

Vorsicht entzündlich

Händler nehmen leere Flüssiggas-Flasche an

Flüssiggas-Behälter gehören nicht einfach in den Müll. Denn sie sind nie wirklich leer - und damit noch gefährlich. Stattdessen müssen Verbraucher sie zurückgeben. Doch wer nimmt die Flaschen an?

Vorsicht entzündlich
Nicht nur beim Camping, auch zu Hause kommt Flüssiggas zum Einsatz. Für die Entsorgung der Flaschen gibt es strenge Regeln. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn
30.09.2019 16:49 Uhr

Berlin (dpa/tmn) - Flüssiggas-Flaschen nutzen nicht nur Camper, auch mancher Haushalt kocht damit. Für die Entsorgung gibt es klare Regeln. Denn selbst wenn kein Gas mehr entnommen werden kann, sind in der Flasche noch Reste enthalten, erklärt der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) in Berlin.

Die Mischung aus Propan, Butan und anderen Stoffen ist extrem entzündlich. Im Grundsatz gilt: Wer die Flasche ausgegeben hat, nimmt sie auch zurück.

Das können etwa Baumärkte, Tankstellen oder die Füllstellen von Flüssiggas-Versorgungsunternehmen sein. Vor allem Pfandgasflaschen sind im Umlauf. Auf ihnen finden Kunden das Logo oder den Namen des jeweiligen Versorgers. Beim Kauf haben sie nach Verbandsangaben je nach Flaschengröße rund 25 bis 35 Euro hinterlegt. Bei der Rückgabe können Kunden entweder eine neue, gefüllte Gasflasche kaufen, ohne erneut Pfand zu zahlen, oder sie erhalten den Pfandbetrag zurück.



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