Mit Christiane Karg auf Kindergarten-Tour in Feuchtwangen | FLZ.de

foobarious
arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 28.10.2023 14:00

Mit Christiane Karg auf Kindergarten-Tour in Feuchtwangen

Die Musikpädagogin Teresa Spors erzählt den Kindern den Inhalt des Märchens „Peter und der Wolf“, als Zuhörerinnen sind (von rechts) Christiane Karg, Dr. Maria Wüstenhagen (Leiterin des Kulturbüros), Miriam Kälberer und die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens mit dabei. (Foto: Günter Schmidt)
Die Musikpädagogin Teresa Spors erzählt den Kindern den Inhalt des Märchens „Peter und der Wolf“, als Zuhörerinnen sind (von rechts) Christiane Karg, Dr. Maria Wüstenhagen (Leiterin des Kulturbüros), Miriam Kälberer und die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens mit dabei. (Foto: Günter Schmidt)
Die Musikpädagogin Teresa Spors erzählt den Kindern den Inhalt des Märchens „Peter und der Wolf“, als Zuhörerinnen sind (von rechts) Christiane Karg, Dr. Maria Wüstenhagen (Leiterin des Kulturbüros), Miriam Kälberer und die Kinder und Erzieherinnen des Kindergartens mit dabei. (Foto: Günter Schmidt)

Welches Instrument klingt nach einem Vogel? Was wäre das richtige für eine Katze? Für eine Ente – oder gar für einen Wolf? Wer „Peter und der Wolf“ kennt, weiß die Antwort. Der Kindermusik-Klassiker soll nächstes Jahr in Feuchtwangen zu hören sein. Christiane Karg stellt ihn ins Zentrum ihres Projekts „be part of it“. Gestern startete die Aktion.

Christiane Karg ist überzeugt: „Der Kontakt mit Musik kann nicht früh genug beginnen.“ Was man nicht kennt, kann man nicht schätzen. Deswegen will die Sopranistin und künstlerische Leiterin von KunstKlang Kinder und Jugendliche an Kultur heranführen.

Seit Jahren schon gibt es Kooperationen mit Kindergärten, Schulen und Bildungseinrichtungen. Nun erreicht das Musikvermittlungsprogramm mit „Peter und der Wolf“ eine neue Stufe. In den Feuchtwanger Kindergärten führt Christiane Karg damit die Reihe „Singen in Kitas“ auch in der KunstKlang–Saison fort und lässt sie zum ersten Mal in einem Konzert münden.

„Peter und der Wolf” eignet sich gut

Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf“ ist dafür prädestiniert. Das Musikmärchen stammt aus dem Jahr 1936 und ist ein Klassiker, der auch in der modernen Musikpädagogik nicht wegzudenken ist. Denn: Prokofjew macht in „Peter und der Wolf“ Kinder mit einem sinfonisch besetzten Orchester vertraut.

Prokofjew charakterisiert alle Menschen und Tiere jeweils durch ein Instrument oder eine Instrumentengruppe und ein musikalisches Motiv. Die Flöte steht für den Vogel, die Klarinette für die Katze, die Oboe für die Ente. Und der herumschleichende Wolf? Das sind die Hörner. Wer „Peter und der Wolf“ gehört hat, kennt die Instrumente.

„Peter und der Wolf“ ist als Kooperationsprojekt angelegt. KunstKlang, „be part of it“, „Singen in Kitas“ und der Musikschule Dinkelsbühl-Feuchtwangen-Herrieden-Wassertrüdingen arbeiten zusammen.

Tourstart in den Feuchtwanger Kindergärten

Am Freitag startete das Projekt mit einer Tour durch die Feuchtwanger Kindergärten, die bei dem Projekt dabei sind. Die Initiatorin Christiane Karg, die Gesangspädagogin Teresa Spors und die Erzieherin Miriam Kälberer überreichten den Kindern dafür Materialien und Bücher. „Die Kindergartenkinder waren alle voller spannender Erwartung dabei“, so Kulturbüroleiterin Dr. Maria Wüstenhagen, die bei der Starttour vorbeischaute.

Erarbeitet wird das Musikmärchen in den kommenden Monaten von Teresa Scharl. Miriam Kälberer und Lilli Kaplirz zu Sulewicz vom Dinkelsbühler Ballett unterstützen sie dabei. Die Kindergartenkinder sollen nach und nach mithilfe von Bewegung, Singen und Bastelarbeiten mit dem Musikmärchen vertraut werden und die Geschichte kennenlernen.

Abschluss im Kreuzgang

Am Ende des Projekts steht eine große Abschlussveranstaltung im Kreuzgang im Sommer 2024. Hier sind die Kreuzgangspiele Kooperationspartner. So soll ein Ensemblemitglied das Märchen erzählen. Ein Orchester, das noch nicht feststeht, wird Prokofjews Musik spielen.

Für das Projekt hat laut Pressemitteilung die VP-Group Material gespendet: 500 Papiertaschen, in denen die Kinder im Laufe des Projekts entstehende Bastelarbeiten und Zeichnungen sammeln können. Das Buchhaus Sommer spendete Bücher.


Thomas Wirth
Thomas Wirth
Redakteur im Ressort „Kultur“
north