Michael Dörr will Bürgermeister in Wolframs-Eschenbach bleiben | FLZ.de

arrow_back_rounded
Lesefortschritt
Veröffentlicht am 05.12.2025 20:00

Michael Dörr will Bürgermeister in Wolframs-Eschenbach bleiben

Michael Dörr tritt zur Kommunalwahl erneut als Bürgermeisterkandidat an. (Foto: Alexander Biernoth)
Michael Dörr tritt zur Kommunalwahl erneut als Bürgermeisterkandidat an. (Foto: Alexander Biernoth)
Michael Dörr tritt zur Kommunalwahl erneut als Bürgermeisterkandidat an. (Foto: Alexander Biernoth)

Der seit Mai 2008 amtierende Bürgermeister Michael Dörr bewirbt sich um eine vierte Amtszeit als Chef im Wolframs-Eschenbacher Rathaus. Die Vereinigung CSU/Unabhängige Bürger hat Dörr einstimmig als Kandidat für das Bürgermeisteramt nominiert. Die Stadtratsliste wird am 2. Januar in der Alten Vogtei aufgestellt.

In der Nominierungsversammlung blickte Michael Dörr auf seine kommunalpolitische Tätigkeit seit seinem Einzug ins Rathaus am 1. Mai 2008 zurück. Die Entwicklung der Stadt seit 2008 bezeichnete er insgesamt als positiv. Als Beispiele führte er die Grund- und Mittelschule an, wo die Mittagsbetreuung auf mehr als 100 Schüler angewachsen sei und er wies auf die Einführung des M-Zuges im Jahr 2012 hin.

Schon 2009 und 2010 wurde der Ritterspielplatz als erster generationenübergreifender Themenspielplatz im Landkreis errichtet. Im Jahr 2010 wurden die Hauptstraße und der Wolfram-von-Eschenbach-Platz saniert und mit Granitpflaster ausgebaut. Aus seiner langen Auflistung der fertiggestellten Projekte seien noch die Errichtung von 19 Photovoltaikanlagen bis 2020 und der Wohnmobilstellplatz erwähnt, der der Stadt im Jahr 2024 Einnahmen von zirka 62.000 Euro bescherte.

Der Rettungswagen ist länger besetzt

Aus jüngerer Zeit erwähnte Michael Dörr unter anderem die Ansiedlung eines Rettungsstellplatzes. Im kommenden Jahr sollen die Betriebszeiten des Rettungswagens von 6 bis 24 Uhr erweitert werden. Die Grundstücke Untere Vorstadt 4 und 6 wurden von der Stadt erworben und als Baugrundstücke weiterverkauft.

Das könnte Sie auch interessieren
Ratsneuling Michael Seybold wird in Gebsattel gleich dritter BürgermeisterWilburgstetten: Gemeinderat gibt grünes Licht für geplanten GenerationenwohnparkNeue Wanderwege in der Gemeinde Simmershofen: Viel Natur für die ganze FamilieIn Bruckberg herrscht ein Altkleider-Problem: Zusammenarbeit mit Turns überlegtNach Eklat in konstituierender Sitzung: Hat der Uehlfelder Rat ein Stilproblem?Debatte um Sanierung der Roßmühle in Feuchtwangen nimmt „merkwürdige Schlagseite“Wassertrüdinger CSU reflektiert Wahl: Weniger Sitze, aber weiter stärkste FraktionAbschied nehmen auf der Burg von ColmbergRothenburg: Wer in der sanierten Reichsstadthalle alles feiern darfInsinger Gemeinderat startet: Ein Neuer wird gleich zweiter BürgermeisterWie im Stadtwald von Burgbernheim kleine Bäume vor Verbiss geschützt werdenPersonelle Neuausrichtung beim Bürgerbündnis Stadt und Land WassertrüdingenAbschied und Willkommen im Gemeinderat Ohrenbach: Fünf Neugewählte vereidigtGlasfaser für 45 weitere Adressen in Neuendettelsau: Was das die Kommune kostetNach Streit um Heizkraftwerk: Nahwärmenetz für Rügland nimmt eine weitere Hürde

Es wurde eine überdachte Bushaltestelle errichtet und der Gehweg zur Verbesserung der Verkehrssicherheit neu gebaut. Die historische Wegkapelle wurde saniert. Außerdem wurde das Obergeschoss des Sparkassen-Gebäudes für eine Fahrschule umgebaut. Auf der Südseite im Anbau der Schule wurden Fenster ausgetauscht und ein Einsatzfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Biederbach angeschafft. Die Einwohnerzahl Wolframs-Eschenbachs hat sich von 2887 im Jahr 2008 auf 3323 Bürgerinnen und Bürger Ende 2024 erhöht.

In seiner Rückschau erwähnte Michael Dörr die neu geschaffene Städtische Beteiligungen Wolframs-Eschenbach GmbH, die die Stadtbäckerei, den Bürgerladen mit Postagentur und das Oldietown-Festival betreibt. Zudem wurde auch der Kindergarten mit sechs Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen neu gebaut.

Anstehende Aufgaben

Dörr blickte aber auch nach vorne und erwähnte die Revitalisierung des alten Brauereigeländes als eine Aufgabe, die ansteht. Aber auch die Erweiterung des Gewerbegebietes, der Neubau von seniorengerechten Wohnungen im Bereich des alten Kindergartens, die Sanierung der Ortsverbindungsstraße zwischen Reutern und Wöltendorf, ein neues Baugebiet mit 25 bis 30 Parzellen und die Sanierung der Stadtmauer nannte er als Aufgaben.

Im Stadtrat, so Michael Dörr, gebe es eine gute und konstruktive Zusammenarbeit. Zwischen Mai 2008 und Oktober 2026 wurden 3720 Beschlüsse, davon 91 Prozent einstimmig, gefasst. Die Teilnehmer der Nominierungsversammlung zeigten sich von der kommunalpolitischen Bilanz von Michael Dörr beeindruckt und dankten ihm mit langem Beifall.


Von ALEXANDER BIERNOTH
north