Maximilian Götz kann sich in Donington Park über zwei dritte Plätze freuen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 06.10.2025 16:52

Maximilian Götz kann sich in Donington Park über zwei dritte Plätze freuen

Maximilian Götz freute sich auf dem Podium über Platz 3. (Foto: JEP)
Maximilian Götz freute sich auf dem Podium über Platz 3. (Foto: JEP)
Maximilian Götz freute sich auf dem Podium über Platz 3. (Foto: JEP)

Mit dritten Plätzen im letzten Rennen und in der Gesamtwertung beendete Maximilian Götz seine zweite Saison in der British GT Championship. Außerdem gewann der Uffenheimer mit dem Rennstall 2 Seas Motorsport die Teamwertung.

Mit einem zweistündigen Rennen in Donington Park ging das Jahr der britischen GT3- und GT4-Rennserie zu Ende. In der GT3-Klasse hatten noch vier Autos Chancen auf die Meisterschaft, darunter Götz und sein Co-Pilot Kevin Tse. An der Spitze lagen ihre Teamkollegen Charles Dawson und Kiern Jewiss aus dem Schwesterauto von 2 Seas.

Britischer Regen sorgte für erschwerte Bedingungen

Dawson/Jewiss waren nur noch vom Thron zu stoßen, wenn sie zum Abschluss keine Punkte holen würden, gleichzeitig mussten Götz/Tse oder die anderen Anwärter Giacomo Petrobelli/Jonny Adam (Aston Martin) und Morgan Tillbrook/Marvin Kirchhöfer (McLaren) das Rennen gewinnen. Die Chancen waren also eher gering, doch – typisch Britannien – der Wettergott mischte sich ein und sorgte für erschwerte Bedingungen.

Die AMG-Fahrzeuge taten sich im Training und Qualifying ungewohnt schwer. Tse startete das Rennen von Position 7, Dawson von der 4. Ganz vorne fuhren das ganze Wochenende über zwei Lamborghinis, die auch die zwei Rennstunden nach Belieben dominieren sollten.

Das war natürlich gut für die Meisterschaftsführenden, die zudem vom frühen Ausscheiden von Tillbrook und der falschen Reifenstrategie der Aston-Martin-Truppe profitierten. Dawson/Jewiss mussten es eigentlich nicht einmal ins Ziel schaffen, um den Titel klarzumachen.

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Götz gab seinem Teamkollegen Geleitschutz

Auf teilweise nasser Strecke wurde aber hart gekämpft. Dawson hatte zweimal Feindkontakt und fiel durch eine Zehn-Sekunden-Strafe zurück. Tse steuerte sein Auto in der Anfangsphase mal kurz über den Rasen, kam mit dem Schrecken davon, hatte aber insgesamt Probleme mit den Bedingungen.

Tse fuhr zwischendurch nur noch auf Rang 10. Nach knapp 70 Minuten steuerte er die Box für den Pflichtstopp samt Wechsel auf Götz an. Der fand sich als Achter auf der Strecke wieder, fuhr einen Platz nach vorn und gab dann eine Weile seinem sechstplatzierten Teamkollegen Jewiss Geleitschutz. Siegchancen hatten die beiden Autos bei einer Minute Rückstand auf die Führenden kaum noch.

Rennen in Silverstone und Spa kosteten die Titelchance

Als dann zwei Teams, die sich verzockt hatten, ihre Regenreifen wieder loswerden wollten und an die Box mussten, schob sich der Uffenheimer auf Rang 5. Kurz darauf überholt er noch Jewiss, der zum wiederholten Male in einer Kurve die Ideallinie verlor, und knackte auch noch einen McLaren. So fuhr Götz als Dritter ins Ziel. Jewiss wurde Vierter und feierte mit Dawson den Fahrertitel. Götz gewann mit seinen 2 Seas-Kollegen die Teamwertung, knapp vor den Lamborghinis von Barwell Motorsport.

Mehr sei unter den Umständen nicht drin gewesen, meinte der Uffenheimer. „Die Meisterschaft haben wir nicht heute verloren. Keine Punkte in Silverstone und Spa zu sammeln, hat uns die Chance gekostet, heute ernsthaft um den Titel kämpfen zu können. Wir sind glücklich mit den zwei Siegen und den vielen Podiumsplatzierungen in dieser Saison”, so Götz.

Weiter geht es für den Uffenheimer am Sonntag, 12. Oktober, beim Saisonfinale der GT World Challenge Europe. In Barcelona ist er für Boutsen VDS mit Maxime Martin und Mikael Grenier in einem Drei-Stunden-Rennen am Start.

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