Kleinschrodt und Bremm siegen in der Münchner Leichtathletikhalle | FLZ.de

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Veröffentlicht am 29.01.2024 16:43

Kleinschrodt und Bremm siegen in der Münchner Leichtathletikhalle

Lukas Kleinschrodt kam in seinem ersten Männerrennen hervorragend über die sieben Zentimeter höheren Hürden. (Foto: Claus Habermann)
Lukas Kleinschrodt kam in seinem ersten Männerrennen hervorragend über die sieben Zentimeter höheren Hürden. (Foto: Claus Habermann)
Lukas Kleinschrodt kam in seinem ersten Männerrennen hervorragend über die sieben Zentimeter höheren Hürden. (Foto: Claus Habermann)

Erster Start bei den Männern, erster Kreisrekord: Beim Munich Indoor sprintete Lukas Kleinschrodt die 60 Meter Hürden in der Münchner Leichathletikhalle in 8,42 Sekunden und schaffte damit auf Anhieb die Qualifikation zur Deutschen Hallenmeisterschaft der Männer in Leipzig. Florian Bremm siegte auf der 1500-Meter-Strecke.

Mit Platz vier bei der U20-DM hatte sich Hürdensprinter Lukas Kleinschrodt vom TSV Ansbach im vergangenen Sommer aus der Jugend verabschiedet. Der Sprung zu den Männern bedeutet, dass die Hürden gut sieben Zentimeter höher sind. Der Ansbacher hatte sich vorgenommen, die zusätzliche Höhe nicht vollständig in seinen Laufrhythmus einzubauen, sondern einen großen Teil durch weniger Abstand zu den Hürden zu kompensieren. Diese Millimeterarbeit durchzuziehen, gelang Kleinschrodt gleich beim ersten Wettkampf.

Kleinschrodt blickt auf die die Süddeutschen und Bayerischen Meisterschaften

„Ich fühle mich mit den Hürden wohl, auch der Lauf war schon gut“, zeigte sich der 19-Jährige zufrieden. „Aber ich bin sicher, dass ich noch schneller laufen kann,“ blickt der Student auf die Süddeutschen und Bayerischen Meisterschaften an den beiden kommenden Wochenenden, ebenfalls in München, voraus. Ob er dann für die DM in Leipzig am 17. Februar auch wirklich meldet, will der Ansbacher Sportler der Jahre 2020 und 2021 erst nach dem nächsten Rennen entscheiden.

Die Hochspringer Filip Hofmann und Simon Körber im Gleichschritt

Vom TSV war in München auch der Hochspringer Filip Hofmann am Start. Zur Vorbereitung auf Süddeutsche und Bayerische Meisterschaft sprang der 23-Jährige souverän über 1,90 Meter. Die neue Saisonbestleistung von 1,95 Metern war noch nicht fällig, bleibt aber das Ziel für die kommenden Wettkämpfe. Sein Trainingspartner Simon Körber vom TV Leutershausen lieferte einen absolut identischen Wettbewerb ab. Die vier Höhen von 1,75 m bis 1,90 m übersprang er im Gleichschritt jeweils im ersten Versuch. Höhen- und fehlversuchsgleich belegten beide damit gemeinsam den dritten Platz.

Bremm mit Bestzeit und Bahnrekord

Der Colmberger Florian Bremm (LSC Höchstadt) entschied das 1500-Meter-Rennen für sich. Mit der Zeit von 3:42,24 Minuten unterbot er knapp seine Bestmarke im Freien und verbesserte den Bahnrekord in der Werner-von-Linde-Halle. Damit unterbot er auch deutlich die DM-Norm. Mit klarem Abstand folgten sein Vereinskollege Maximilian Berger (3:51,69) und Johannes Weizinger von der TSG Roth (3:55,65).

Pacemaker Jan Lenfert hatte bis zur 800-Meter-Marke für eine Durchgangszeit von rund 1:59 Minuten gesorgt. Als dieser die Bahn verließ, beschleunigte Bremm selbst. „Ich habe mich super gefühlt und konnte richtig Druck machen“, sagte der Colmberger. „Die Zeit von 3:40 Minuten wäre vielleicht in einem anderen Rennen möglich gewesen,. Diese Marke fällt in diesem Jahr auf jeden Fall, ich bin auf dem richtigen Weg.“


Von Erich Grau/Jörg Behrendt
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