In Rothenburg verdient der Reiterlesmarkt 2025 jetzt seinen Namen | FLZ.de

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Veröffentlicht am 28.11.2025 18:26

In Rothenburg verdient der Reiterlesmarkt 2025 jetzt seinen Namen

Am Marktplatz verfolgte eine große Menschenmenge die Zeremonie. Das Foto zeigt Reiterle Timo Herrscher beim Verlesen seiner Adventsbotschaft. Zuvor hatte Oberbürgermeister Dr. Markus Naser (links dahinter) das Publikum begrüßt. (Foto: Jürgen Binder)
Am Marktplatz verfolgte eine große Menschenmenge die Zeremonie. Das Foto zeigt Reiterle Timo Herrscher beim Verlesen seiner Adventsbotschaft. Zuvor hatte Oberbürgermeister Dr. Markus Naser (links dahinter) das Publikum begrüßt. (Foto: Jürgen Binder)
Am Marktplatz verfolgte eine große Menschenmenge die Zeremonie. Das Foto zeigt Reiterle Timo Herrscher beim Verlesen seiner Adventsbotschaft. Zuvor hatte Oberbürgermeister Dr. Markus Naser (links dahinter) das Publikum begrüßt. (Foto: Jürgen Binder)

Vorweihnachtlicher Budenbetrieb ist vor dem Rothenburger Rathaus schon seit Freitag, 21. November. Ihre angestammte Bezeichnung Reiterlesmarkt hat sich die Veranstaltung genaugenommen aber erst jetzt verdient, da die Zeremonie mit der namensgebenden Symbolfigur standesgemäß über die Bühne gegangen ist.

Die Budenstadt heuer früher zu eröffnen als gewohnt, den Auftakt mit dem Reiterle aber wie immer unmittelbar vor dem ersten Adventswochenende folgen zu lassen, war von vornherein fester Bestandteil des neuen Konzepts für den Markt gewesen. Welche Effekte die zusätzlichen Verkaufstage haben, wird noch auszuwerten sein. Von Seiten der Vereine, die einige der rund 60 Stände betreiben, kamen bisher eher skeptische Töne. Die Resonanz sei an den meisten dieser Bonus-Tage doch eher verhalten gewesen, so der Tenor.

Bei der Eröffnungszeremonie an diesem Freitagabend war das – nicht ganz überraschend – völlig anders. Der Marktplatz hatte sich bereits in der Stunde vor der Eröffnungszeremonie gut gefüllt. Gegen 17 Uhr richteten sich dann alle Augen auf Reiterle Timo Herrscher. Auf seinem Pferd bewegte er sich in moderatem Tempo durch die Menschenmenge Richtung Rathausportal, um schließlich abzusteigen und am Pult jene der Symbolfigur vorbehaltenen Verse aufzusagen, die zum festen Kulturerbe der Stadt gehören.

Zuvor hatte Oberbürgermeister Dr. Markus Naser dem Publikum erklärt, worin sich die Rothenburger Adventsveranstaltung von herkömmlichen Weihnachtsmärkten unterscheidet. Das sei natürlich vor allem die namensgebende Figur aus der Sagenwelt, die trotz Vorverlegung des Marktauftaktes bei ihrem Prinzip geblieben sei, sich mit ihrem Erscheinen am ersten Advent zu orientieren, so Naser.

Musikalisch gestaltet wurde die Zeremonie von Aktiven des Stadt- und Jugendblasorchesters. Das geistliche Geleit sprach Dekan Harald Sassik.

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