Kühlschrank leer? Tag stressig? Für viele sind Instantnudeln dann die Rettung. Die fix mit heißem Wasser zubereitete Mahlzeit kann allerdings kräftig auf das Salzkonto einzahlen. Warum das ein Problem ist - und worauf Fans von Nudeltütchen und -bechern achten können.
24 Instantnudel-Produkte hat die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz unter die Lupe genommen. Eine Erkenntnis: Bei jedem zweiten davon ist mit einer Portion bereits die Hälfte der pro Tag empfohlenen Salz-Höchstmenge erreicht.
Höchstens sechs Gramm Salz sollten wir am Tag zu uns nehmen, lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Bei vielen Menschen ist es mehr: Etwa 70 Prozent der Frauen und etwa 80 Prozent der Männer nehmen mehr als sechs Gramm Salz zu sich.
Ein übermäßiger Salzkonsum kann dabei Folgen für die Gesundheit haben. Denn er erhöht das Risiko für Bluthochdruck, der wiederum zu den wichtigsten Risikofaktoren für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche oder Schlaganfall zählt.
Längst nicht jede Instantnudel-Variante ist gleichermaßen eine Salzfalle. Es gibt mitunter erhebliche Unterschiede, die auch mit den jeweiligen Portionsgrößen zusammenhängen.
Zwei Produkte im Verbraucherzentrale-Check hauen in Sachen Salz richtig rein - mit mehr als 5 Gramm Salz pro Portion. Es geht aber auch anders: Immerhin vier Instantnudel-Produkte kommen mit einer geringen Salzmenge von weniger als einem Gramm pro Portion aus.
Die Verbraucherschützer raten daher, die Nährwerttabellen der Produkte zu vergleichen. Bei der Einordnung können diese zwei Faustregeln helfen:
© dpa-infocom, dpa:260318-930-833552/1