Die Urlaubszeit ist in vollem Gange - und viele Becher Joghurt, Gurken und andere Lebensmittel überschreiten ihre Genießbarkeit im heimischen Kühlschrank. Das ist nicht nur nicht nachhaltig, sondern kostet auch bares Geld. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bietet eine Strategie, um diese Verschwendung zu verhindern.
Und die beginnt schon einige Tage vor dem Urlaub. Wer da schon eine Art kleine Inventur im Kühlschrank macht, vermeidet unnötige Käufe. Da ist noch ein offener Quark? Dann brauche ich kurz vor Abfahrt keinen neuen mehr zu kaufen! Und dann gilt es zu überlegen: Was kann ich mit meinen Resten eigentlich noch anfangen?
Laut BZfE können viele Zutaten in einen gemischten Salat oder eine Gemüsepfanne wandern - etwa mit Reis, Kartoffeln oder Gnocchi. In gemischte Pfannen passen demnach auch Schinken- und Wurstreste. Auch Aufläufe eignen sich zur leckeren Resteverwertung, auch von Schmand, Sahne und Käse.
Wer richtig smart kocht, kann für nach dem Urlaub einfrieren: etwa einen bunten Suppentopf. Dann verkommen die Zutaten nicht, und für den kleinen Hunger ist man direkt vorbereitet.
Was am Ende trotzdem übrig bleibt, kommt laut BZfE mit auf die Reise - als Proviant. Denkbar sind da Rohkost und Obst in der Dose oder Sandwiches und Wraps.
Und wer spät dran ist? Der oder die kann viele Lebensmittel auch unverarbeitet einfrieren: Brot, Butter, Schnitt- und Hartkäse können genauso ins Gefrierfach wie viele Sorten Obst und Gemüse. Doch etwas Zeit braucht es mitunter auch hierfür. Das BZfE rät, Obst und Gemüse vor dem Einfrieren zu waschen, zu schälen, gegebenenfalls zu entkernen sowie zu schneiden. Gemüse kann kurz in kochendes Wasser gegeben werden, um Farbe und Vitamine zu erhalten.
Lebensmittel landen natürlich nicht unverpackt im Eisfach: Neben speziellen Gefrierbeuteln eignen sich gefriertaugliche Gefäße, die man an einem Schneeflockensymbol erkennt. Das gibt an, dass ein Behälter auch bei Minusgraden nicht brüchig wird. Am besten Beutel oder Gefäß mit Inhalt und Datum des Einfrierens beschriften, rät das BZfE.
Und wer das alles nicht schafft oder möchte, kann den Kühlschrank-Inhalt immer noch verschenken - etwa an die netten Nachbarn. Oder das Essen sogar spenden. Infos dazu gibt es etwa bei foodsharing.de.
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