Ewigkeitschemikalien oder kurz PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind tatsächlich sehr praktisch: Sie sind wasser-, schmutz- und fettabweisend und resistent gegen Hitze und UV-Strahlung. Zum Einsatz kommen sie an vielen Stellen, hier nur ein paar Beispiele: Outdoorkleidung, Antihaft-Bratpfannen, Putzschwämme, Zahnseide, Buggys, Fotopapier, Skiwachs und Imprägnierspray.
Das Problem: PFAS sind giftig und schaden unserem Körper auf vielerlei Weise. Und aus der Umwelt lassen sie sich, wenn überhaupt, nur mit großem Aufwand entfernen. Da die Stoffe nicht deklariert werden müssen, wissen Verbraucher meist nicht, wo sie konkret drinstecken, erklärt die Verbraucherzentrale Hamburg.
Manche Hersteller werben zwar mit „PFOA-frei“ - das ist eine PFAS-Verbindung, die in der EU verboten ist - aber oft wird einfach eine andere, ebenso schädliche Verbindung benutzt. Und selbst das verbotene PFOA wird immer wieder in Gegenständen, sogar Kinderkleidung, gefunden.
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